Lübeck: Zeugen gesucht : Streit um Leinenpflicht eskaliert – Hundebesitzer wird in die Trave gestoßen

Gegenüber des Lübecker Museumshafen wurde der Mann ins Wasser gestoßen.
Gegenüber des Lübecker Museumshafen wurde der Mann ins Wasser gestoßen.

41-Jähriger erhielt von Passantin keine Hilfe und musste sich selbst retten und zur Polizei gehen.

Avatar_shz von
20. Januar 2021, 11:04 Uhr

Lübeck | Für einen 41-Jährigen endete ein Streit in der Trave: Am vergangenen Samstag hat ein Unbekannter den Mann nach einem kurzen Gerangel vom Uferweg an der Willy-Brandt-Allee – unweit des Museumshafens – ins Wasser gestoßen.

Weiterlesen: Diese Regeln gelten für Hundebesitzer in der Natur in Schleswig-Holstein

Gegen 9 Uhr waren sich die beiden Männer mit ihren Hunden begegnet. „Es kam zu einem Streitgespräch, da ein Hund nicht angeleint war und steigerte sich in einem Gerangel“, schilderte ein Polizeisprecher den Vorfall. Der offenbar körperlich unterlegene Lübecker nutzte dabei zur Verteidigung ein Hundeabwehrspray. Dennoch wurde er von dem Kontrahenten ins Wasser der Trave gestoßen.

Passantin hilft völlig durchnässtem Mann nicht

Der 41-Jährige konnte sich unter großer Anstrengung selbst aus dem Wasser herausziehen. Der Tatverdächtige ging anschließend weiter in Richtung Drehbrücke. Der Mann bat eine Passantin, die Polizei zu rufen. „Leider ging sie weiter, ohne sich um den durchnässten Mann zu kümmern“, so der Sprecher weiter.

Der Mann ging zum 1. Polizeirevier in die Mengstraße und erstattete Anzeige. Die Beamten riefen einen Rettungswagen für die Erstversorgung. Eine Behandlung im Krankenhaus war aber nicht notwendig.

Täterbeschreibung liegt vor

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Er soll etwa 50 bis 60 Jahre alt sein und eine Größe von 1,85 Meter haben. Der Mann ist von schlanker Statur und trug sogenannte Jagdbekleidung. Bei dem mitgeführten Hund handelt es sich möglicherweise um einen Ridgeback. Der Hund war braunfarben und wurde als mindestens kniehoch beschrieben.

Das 1. Polizeirevier in Lübeck ermittelt und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0451/131-0 oder per E-Mail an ed.luebeck.1prev@polizei.landsh.de.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert