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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 11:58 Uhr

Streit um 1000-Euro-Zuschuss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Streit gab es in der Bösdorfer Gemeindevertretung um einen einmaligen Zuschuss von lediglich 1000 Euro für den Sportverein Fortuna Bösdorf. Zwei Fußballmannschaften sind aufgestiegen und spielen jetzt in der Herren-Verbandsliga und der Damen SH-Liga. Das kostet Geld für Schiedsrichter und Fahrtkosten.

Sabine Gardein (BfB) kritisierte einen Haushaltsplan des Sportvereins, der an Grundlagen für einen Beschluss nichts hergebe. Bianca Sievers (BfB) klagte, keine Antworten auf ihre Fragen vom Verein bekommen zu haben. Engelbert Unterhalt empfahl ihr, dass man sich bei der Jahrestagung des Vereins zum Kassenprüfer wählen lassen könnte. Bösdorfs Bürgermeister Joachim Schmidt klagte über wenig Interesse von Gemeindevertretern am der Jahrestagung des Vereins. Dort könne man gute Eindrücke gewinnen. Klaus Tschirschwitz (BfB) sah ein, dass der Haushaltsplan des Vereins rechtlich wohl ausreiche. Der Verein gehöre zur Gemeinde und sei eingebunden und eng verzahnt. Die Gemeinde gebe bereits viel Geld für die Unterhaltung – zum Beispiel der Sportanlagen. Die BfB-Vorschlag nach einer Beitragserhöhung konterte Engelbert Unterhalt: „Das hat der Verein schon einmal versucht. Da haben ihm sehr viele Mitglieder den Rücken gekehrt.“

CDU-Fraktionschef Dieter Westphal weiß: „Sportlicher Erfolg kostet eben Geld.“ Zu den Fußballspielen müssten drei Schiedsrichter anreisen und die Kosten dafür habe der Verein vor der Saison an den Fußballverband zu zahlen. Für einen ländlichen Verein sei das schon sehr schwer. Aber man könne den Sportlern ihren Aufstieg auch nicht wegen Geldknappheit versagen.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 14:39 Uhr

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