zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 10:53 Uhr

Süsel : Straße nach Gömnitz wird saniert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Planungsausschuss der Gemeinde Süsel bringt den Ausbau von 1100 Metern auf den Weg. Anlieger müssen sich beteiligen

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 17:00 Uhr

Die gute Nachricht: Die Straße zwischen Bujendorf und Gömnitz soll saniert werden. Die schlechte für die Anlieger: Ihr Anteil an dem 315  000 Euro teurem Ausbau beträgt mindestens 25 Prozent (78  750 Euro). Eventuell wird das Opfer sogar noch größer, denn bei den bevorstehenden Haushaltsberatungen der Gemeinde steht im Raum, den Anliegeranteil von 25 Prozent auf 35 Prozent zu erhöhen.

Das jedenfalls könnte das Land von der Gemeinde verlangen, stellte Bürgermeister Holger Reinholdt (FWS) am Mitwoch in einer Sitzung des kommunalen Planungsausschusses im Rathaus fest. „Ausschließen kann ich das nicht.“ Die Anlieger müssten dann zusammen sogar 110  250 Euro aufbringen.

Auf rund 1100 Metern zwischen der Hofstelle Möller und dem Gömnitzer Ortseingang soll die Straße ausgebaut werden. Dazu ist geplant, eine zehn Zentimeter starke Asphalttragschicht sowie eine vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht aufzubringen. Die vorhandene Bankette sollen auf einen Meter verbreitert werden, in Kurvenbereichen ist auf insgesamt 540 Metern der Einbau von Rasengittersteinen vorgesehen. Fördermittel wird es für die Baumaßnahmen keine geben, teilte Karen Dyck vom städtischen Bauamt mit. „Dazu müssten wir eine Fahrbahnbreite von 4,5 Metern schaffen.“ Die Straße zwischen Bujendorf und Gömnitz sei aber durchschnittlich nur vier Meter breit.

„Uns allen ist klar, dass die Straße es nötig hat“, stellte der Ausschussvorsitzende Klaus Berger (SPD) fest. Das sahen auch die rund 20 Zuschauer so. Als ungerecht wurde aber empfunden, dass auch die Anlieger ab der Mühlenstraße den Ausbau bezahlen müssen, in deren Bereich gar nicht saniert wird. „Warum müssen eigentlich nur die Anlieger zahlen und nicht auch die Menschen, die die Straße regelmäßig nutzen?“, lautete eine Frage aus dem Zuschauerraum. Gerechter seien da wiederkehrende Beiträge, mit denen sich alle Einwohner an Baumaßnahmen beteiligen müssten.

„Gerecht ist das auf jeden Fall nicht“, stimmte auch Karen Dyck zu. Wiederkehrende Beiträge wären vermutlich gerechter und seien auch von der Gemeinde einmal angedacht worden. „Es steht aber noch nicht fest, ob dabei die Rechtssicherheit gegeben wäre.“

Ab Anfang November können die Anlieger im Eutiner Bauamt erfahren, welche Kosten voraussichtlich auf sie zukommen werden. Baubeginn soll 2017 sein.

Einstimmig sprach sich der Planungsausschuss auch für die Änderung des Bebauungsplanes nordöstlich des Röbeler Dorfplatzes aus. An dieser Stelle soll das neue Feuerwehrhaus gebaut werden. „Nach aktuellen Planungen sind wir Ostern soweit, dass wir die Baugenehmigungen beantragen können“, sagte Bauamtsmitarbeiterin Susanne Stange. In den Sommerferien 2016 soll dann der Bau beginnen.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen