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Strand 08 überwintert auf dem elften Tabellenplatz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Auch Strand 08 ist eine Woche früher als geplant in die Winterpause gestartet. Fast der komplette Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse abgesagt, darunter auch die Partie der Timmendorfer gegen den TSV Schilksee. Mit sechs Siegen, fünf Unentschieden und neun Niederlagen belegt Strand 08 aktuell den elften Tabellenplatz.

Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt gerade einmal drei Punkte. Die Winterpause dürfte gerade recht kommen, die Mannschaft zeigte sich seit November in schwacher Form, in den letzten fünf Spielen gab es lediglich einen Punktgewinn. Der als Saisonziel angepeilte Platz unter den ersten acht in der Tabelle ist zwar nicht weit entfernt, nach der Winterpause geht es aber erst einmal darum, der Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern.

Insgesamt ist die Schleswig-Holstein-Liga in dieser Saison sehr ausgeglichen. Die Ausnahme bildet Spitzenreiter VfB Lübeck, der bereits 16 Punkte Vorsprung zum Zweitplatzierten hat und sich als sicherer Meister fühlen dürfte. „Das Spiel in Lübeck hatte eine ganz besondere Atmosphäre“, berichtet Abwehrchef Phillip Kamke. Strand 08 verlor das Flutlichtspiel vor 1500 Zuschauern zwar mit 0:3, bot aber defensiv eine ansprechende Leistung und hatte mit Yilmaz Caglar einen starken Torhüter. Die Verteidigung gehört in dieser Saison nach wie vor zu den Stärken der Timmendorfer. Kamke bildet zusammen mit Neuzugang Robert Ullrich ein solides Innenverteidigerduo. Die Defensive ist zwar nicht mehr so fehlerlos wie in der Vorsaison, doch immerhin blieben die Timmendorfer in fünf Spielen ohne Gegentor.

Probleme gibt es weiterhin in der Offensive. Mit Phillip Baasch vom SV Eichede und dem Ex-Lübecker Ugur Dagli wurden zu Saisonbeginn zwei neue Stürmer verpflichtet. Dagli konnte bisher nicht überzeugen, Rückkehrer Baasch stellte seine Torgefährlichkeit einige Male unter Beweis. Es gab aber Probleme mit der Einstellung, so dass sich Strand 08 von Baasch trennte. Mit Martin Krefta verließ ein weiterer Neuzugang das Team während der Hinserie.

„Mannschaftssport funktioniert nur, wenn sich alle an die vorgegebenen Regeln halten. Ist das nicht der Fall, muss man eben handeln“, begründetet Trainer Frank Salomon die Entscheidung. Zu den Gewinnern der Vorrunde gehört Flodyn Baloki, der vom VfB Oldenburg kam, sich zum Motor des Strander Spiels entwickelt hat und auch immer wieder als Torschütze glänzt. Im defensiven Mittelfeld ist Hayri Akcasu eine feste Größe, überzeugt durch ein enormes Laufpensum und Spielübersicht. Ein Grund für die fehlende Konstanz der Timmendorfer war das Verletzungspech. Einige Leistungsträger wie Sebastian Gohrke oder Jan Stahl fielen lange aus.

Für die Rückrunde wurde mit Chris Pfeifer ein weiterer Kreativspieler verpflichtet, der die Offensive beleben soll. Salomon bleibt gelassen, dass das angestrebte Saisonziel erreicht wird. Mut macht der Punktgewinn am letzten Spieltag beim Tabellendritten Todesfelde, der die Timmendorfer mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen lässt.

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