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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 11:49 Uhr

Strand 08 erkämpft einen Punkt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: Timmendorfer verdienen sich beim FC Dornbreite nach 0:2-Rückstand ein 2:2(0:2)-Unentschieden

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2016 | 21:21 Uhr

„Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, der FC Dornbreite war zum Schluss stehend k.o.“, meinte Trainer Frank Salomon nach dem 2:2(0:2)-Unentschieden, das sich Strand 08 beim FCD erarbeitet hatte. Einerseits sei das Unentschieden nach dem Zwei-Tore-Rückstand ein Punktgewinn gewesen, andererseits wäre nach den vielen Chancen in der zweiten Halbzeit ein Sieg verdient gewesen, ergänzte der Timmendorfer Kapitän Timo Schwartz.

In den ersten 45 Minuten gab es auf beiden Seiten Auswechslungen wegen Verletzungen. So blieb Gästetorwart Marian Draguhn bei einer riskanten Abwehraktion im Rasen hängen und musste den Platz zwischen den Pfosten am Knie verletzt räumen (17.), für ihn wechselte Frank Salomon Kevin Ciesler ein. Beim FC Dornbreite musste kurz darauf Kapitän Kolja Schlichte verletzt passen, für ihn kam Marek Jasek ins Spiel (19.). Während die Timmendorfer bei ihren Angriffsaktionen in der Lübecker Abwehr hängen blieben, hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite. Nach einem Missverständnis in der Gästeabwehr gelang Diego Gomez Abal die Führung (22.). Und auch beim 2:0 des FC Dornbreite, das einem Eigentor von Kevin Raabe entsprang (41.), sahen die Strander nicht gut aus.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gäste das Heft in die Hand, sie setzten den FCD unter Druck, der kaum noch zu Entlastungen kam. Mit einem Foulelfmeter, den Marvin Worreschck am eingewechselten Oskar Herbst verursachte, verkürzte Timo Schwartz auf 1:2 (57.). Der FC Dornbreite versuchte vergeblich nach Mitteln, sich zu befreien.

Die Gäste suchten immer wieder freie Räume, Andre Kalbau auf dem rechten und Marco Pajonk auf dem linken Flügel zwangen die Lübecker Abwehr zunehmend in Zweikämpfe. Die Offensivaktionen der Timmendorfer wurden letztlich mit dem Treffer zum 2:2 belohnt, den Pajonk mit einem Kopfball markierte (81.). Zuvor hatte Timo Schwartz nach einer weiten Flanke den Ball nur knapp berührt, der das Dornbreiter Tor um wenige Zentimeter verfehlte.

„Wir hätten aus den vielen Freistößen Kapital schlagen müssen, die wir in der zweiten Halbzeit bekommen haben“, meinte Frank Salomon nach dem Schlusspfiff. Er freute sich über die Moral seiner Mannschaft.

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