Stolper-Start für die fahrradfreundliche Stadt

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25. Juni 2014, 19:10 Uhr

Nach Sport und Fairtrade soll sich Eutin auch in Sachen Fahrradfreundlichkeit einen Ehrentitel verdienen. Dieses von der CDU propagierte Ziel wurde gestern in der Stadtvertretung einstimmig beschlossen.

Allerdings bekannten sich nur die 15 Vertreter von CDU und Grünen uneingeschränkt zu dem Beschluss. SPD, FDP und FWE sahen vor ihrer prinzipiell möglichen Zustimmung noch erheblichen Klärungsbedarf und enthielten sich der Stimme.

„Wir müssen erst die Hausaufgaben erledigen, sonst machen wir uns im Lande lächerlich“, warnte Mathias Lippisch (SPD). Zuerst sollte durch einen Prüfauftrag geklärt werden, was alles für den Titel „fahrradfreundliche Stadt“ notwendig sei; außerdem sei ein Gesamtkonzept für alle Verkehrsteilnehmer wünschenswert.

Gerd Freese (CDU) nannte die Bedenken der SPD „erstaunlich“. Seiner Fraktion gehe es um die Förderung der „Nah-Mobilität“, für die überzeugende Vorschläge der Fahrradinitiative Eutin auf dem Tisch lägen. „Man kann die Bürger auch desillusionieren“, warnte Eike Diller (Grüne) die Skeptiker, die vor allem unklare Kostenfolgen ins Feld führten.

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