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Ostholsteiner Anzeiger

23. August 2017 | 03:17 Uhr

Stiftung Gertrud schüttet Füllhorn aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

24 von 37 Bewerbern überzeugten den Stiftungsvorstand mit einer großen Ideenvielfalt und erlösten zusammen 42 420 Euro

Der Vorstand der Stiftung Gertrud hatte die Qual der Wahl: 37 Bewerbungen galt es auf ihre Förderungswürdigkeit hin zu prüfen. Die Vielfalt der Ideen und deren unterschiedliche Fokussierung zeigten dem Stiftungsvorstand auch dieses Mal, dass gute Ideen vorhanden sind.

Finanzielle Unterstützung in Höhe von 42  420 Euro zur Realisierung ihrer Projekte erhielten 24 Bewerber. Die 2001 von Propst i.R. Matthias Petersen ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung Gertrud fördert missionarische und gemeindepädagogische Projekte innerhalb der Nordkirche.

Stiftung Gertrud – benannt nach der Patentante der Stifterin, Gertrud Freytag, will Gemeinden, Diensten und Werken Mut machen zum Experiment, nachahmenswerte Ideen propagieren und auf diese Weise den Gemeindeaufbau fördern. Die Anliegen der förderungswürdigen Projekte entspringen nicht einem „Gutmenschentum“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende der Stiftung Propst Erich Faehling, in seiner Begrüßungsansprache zu Beginn der Präsentation im Haus der Diakonie. Es ginge um „Herzensangelegenheiten, eingebunden in Gottes unbekannten Plan“, beschrieb Faehling seinen Eindruck von den Projektideen.

So wurden von den Projektträgern viele nachahmenswerte Ideen und Projekte vorgestellt. Darunter die Jugendkirche aus Hamburg Flottbek mit dem Ausstellungsprojekt „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“. Die Bonhoeffer-Kirchengemeinde Neumünster stellte das Projekt „Flüchtlingsseelsorge“ in unmittelbarer Nähe der Erstaufnahmestelle in Boostedt vor.

Für ein „Floßbauwochenende für Väter und Kinder“ erhielt die Einrichtung Ev. Männer- und Jugendarbeit im Kirchenkreis Ostholstein Fördergelder der Stiftung, ebenso wie die Initiatoren des Bahrenfelder Luthergartens. Dort wird auf einem gepachteten, brachliegenden Grundstück ein Gemeinschaftsgarten angelegt für
interkulturelle und generationsübergreifende Begegnung. Kirchengemeinde und Schulen wollen mit dem
Zirkusprojekt „Abrax Kadabrax“ ein generationsübergreifendes kulturelles Angebot am Osdorfer Born/Hamburg schaffen.

Aus dem Kirchenkreis Plön-Segeberg bewarben sich das Preetzer Wildtierheim, der Musikberg Segeberg und die Lütjenburger Kirchengemeinde. Die Lütjenburger hatten um eine Förderung der geplanten Bildungsreise nach Rumänien angefragt. Jugendliche der Kirchengemeinde unterstützen dort das Kinderheim „Stern der Hoffnung“ seit vielen Jahren mit Sachspenden und persönlichem Engagement.

www.stiftung-gertrud.de
 

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erstellt am 04.Mär.2015 | 14:48 Uhr

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