Giftiger Fisch vor Fehmarn : Stich von Petermännchen: Angler in der Ostsee müssen gerettet werden

Petermännchen zählen zu den giftigsten Tieren Europas – dieses präparierte Exemplar ist aber harmlos.
Petermännchen zählen zu den giftigsten Tieren Europas – dieses präparierte Exemplar ist aber harmlos.

Die beiden Schweizer hatten das Petermännchen gefangen. Beim Versuch, es von der Angel zu nehmen, stach das Tier zu.

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12. Juli 2016, 15:06 Uhr

Fehmarn | Zwei Angler sind vor der Insel Fehmarn von einem giftigen Fisch gestochen worden. Seenotretter mussten die beiden von ihrem Kutter retten, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Dienstag mit.

Die beiden Schweizer (60 und 15 Jahre alt) hätten am Montag ein Petermännchen gefangen und waren bei dem Versuch, das Tier vom Angelhaken zu lösen, gestochen worden. Der Stich des Fisches ruft schwere Schmerzen und Schwellungen hervor. In seltenen Fällen kann er zu Kreislaufkollaps und Herzrhythmusstörungen führen.

Die Seenotretter holten die Angler von Bord und brachten sie in den Hafen. Die Informationszentrale gegen Vergiftungen empfiehlt Anglern, in jedem Fall Handschuhe zu tragen, um zappelnde Petermännchen von der Angel zu nehmen. Die Fische kommen in der Ostsee selten vor, häufiger sind die Tiere in der Nordsee anzutreffen.

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