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Ostholsteiner Anzeiger

12. Dezember 2017 | 03:49 Uhr

Plön : Stellenplan mit Namen im Internet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Stadt Plön stellt den Stellenplan mit den Namen der Mitarbeiter und ihre Eingruppierungen öffentlich auf die stadteigene Homepage.

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 12:55 Uhr

Vauxpas bei der Stadt Plön. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichung einer Ausschusssitzung ist der komplette Stellenplan der Stadt Plön mit den Namen der Stelleninhaber veröffentlicht worden. Das ist ungewöhnlich, denn sonst geht die Stadt Plön sehr sensibel mit personenbezogenen Daten um. Kollidierte die Stadt mit dem Bundesdatenschutzgesetz? Stadtsprecher Frank Neufeind sieht in dem „Irrtum“ keine Probleme.

Es passierte bei der Einladung für den städtischen Hauptausschuss am Montag, 18. April, um 18.30 Uhr im Rathaus. Dabei soll es auch um den Stellenplan gehen, der Bestandteil des städtischen Haushaltes ist. Es wird mehr Personal zur Betreuung der Flüchtlinge sowie im Fachbereich Finanzen und interner Service benötigt. Veränderungen bei Gehalt und Besoldung gibt es in den Bereichen Bürgerservice sowie Bauen, Liegenschaften und Schulverband. Legt man beide Pläne nebeneinander, erkennt man schnell, wer welches Gehalt/welche Besoldung, wer finanziell aufgestockt oder reduziert werden soll.

„Es handelte sich bei dem veröffentlichten Stellenplan um ein Arbeitspapier, das versehentlich ins Internet eingestellt wurde“, sagte Frank Neufeind gestern auf OHA-Anfrage. Grundsätzlich sei ein Stellenplan stets öffentlich, da er auch Bestandteil des öffentlichen Haushaltsplans einer jeden Gemeinde sei. Allerdings ohne Nennung der Namen. Und weiter: „Wir haben die Verwaltungsvorlage mit dem öffentlichen Stellenplan zunächst aus dem Internet genommen und stellen eine überarbeitete Version in Kürze ins Netz.“ Der Irrtum sei zwar unschön, aber auch nicht weiter bedenklich, da die Informationen ohnehin für jedermann öffentlich zugänglich seien oder beschafft werden könnten. Neufeind: „Diese Zuordnung ist auch möglich, indem man im Rathaus die mit vollen Zu- und Nachnamen versehenen Schilder an den jeweiligen Büros mit dem Stellenplan abgleicht.“

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