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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 05:36 Uhr

Eutin : Standfeste Händler wurden belohnt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sintflutartiger Regen und Gewitter störten am Sonntagmorgen den Flohmarkt am Eutiner Feuerwehrhaus. Anschließend kamen die Besucher wie gewohnt.

Auf ein harte Probe wurden über 100 Flohmarkt-beschicker gestern Morgen gestellt: Kaum waren die Stände aufgebaut, zog ein Gewitter mit sintflutartigem Regen über die Stadt. Mehr als eineinhalb Stunden harrten die meisten aus, suchten im Feuerwehrhaus Schutz. Auf 80 Prozent schätzt Klaus-Peter Lundius, Organisator des Flohmarktes, die Zahl der Händler, die durchhielten – „und mit einem kauffreudigen Publikum über den Rest des Tages belohnt wurden“, wie Lundius zusammen fasste.

Der offiziell vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Eutin organisierte Flohmarkt ist seit vielen Jahren der klassische Selbstgänger, für den nicht mehr viel Werbung gemacht werden muss. Am ersten Sonntag im August reihen sich rund ums Feuerwehrhaus über 600 Meter die Stände privaten Anbieter aneinander, und im Lauf des Tages bummelt eine vierstellige Zahl an Interessierten über die Meile. 5000 bis 6000 dürften es gestern wieder gewesen sein, schätzt Klaus-Peter Lundius, „etwa so viele wie auch im vergangenen Jahr“ – in dem es den ganzen Tag über trocken und sonnig war.

Begleitet wurde der Flohmarkt traditionell durch eine Fahrzeugschau und ein Kinderprogramm, darunter die beliebten Power-Paddelboote im künstlichen Pool. Das Deutsche Rote Kreuz betrieb den Grill, die „Feuerkäfer“ halfen beim Kuchen- und Brötchen-Verkauf, und ein besonders glückliches Gesicht machte der „Küchenchef“ der Wehr, Holger Reimer: Erstmals kam eine gasbetriebene Feldküche zum Einsatz, die vom Förderverein aus Beständen des Katastrophenschutzes erworben worden war. Mit zwei separaten Kesseln konnten Reimer und sein Küchenteam eine Erbsen- und eine Kartoffelsuppe zubereiten.

 

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erstellt am 04.Aug.2014 | 04:00 Uhr

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