Eutin : Stadtvertreter bringen Schulbau auf den Weg

Lange musste Erika Jahnke als Zuhörerin warten, doch dann hatte die Rektorin der Wisser-Schule im Bauausschuss allen Grund zum Jubeln.

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11. März 2011, 12:47 Uhr

eutin | "Jetzt träume ich von einer schönen Mensa, die hoffentlich sehr schnell gebaut wird."

Einstimmig beschlossen die Stadtvertreter, ein Planungskonzept für den Neubau einer Mensa und Mehrzweckhalle in Auftrag zu geben. Mit diesem Votum folgte der Bauausschuss der ebenfalls einmütig ergangenen Aufforderung des Schulausschusses, das Verfahren für notwendige Bauvorhaben an der Gemeinschaftsschule ein zuleiten. Jetzt kann die Verwaltung einen Planungsauftrag vorbereiten, mit dem ein Architekt an beiden Standorten der Wisser-Schule Erweiterungsmöglichkeiten untersucht.

Wie berichtet, hatte die CDU-Fraktion im Schulausschuss eine schnelle Lösung für die Gemeinschaftsschule beantragt. Die Zeit dränge, da 2012 der erste Jahrgang der neuen Schule, der bisher am Standort Am Kleinen See unterrichtet wird, in den Standort Elisabethstraße umziehen werde. Dann sollten sie dort möglichst schon eine Mensa und eine neue Sporthalle vorfinden, so auch der Wunsch von Rektorin Jahnke.

Ob er sich im gewünschten Eiltempo verwirklichen lässt, ist allerdings fraglich. Die Stadt wird bauliche Maßnahmen für die Gemeinschaftsschule nach bisherigem Stand alleine finanzieren müssen; man braucht kein Prophet zu sein, um für den Neubau von Mensa und Mehrzweckhalle einen Millionenaufwand vorauszusagen. Politisch aber hat das Projekt bisher große Rückendeckung: Die Stadtvertreter drängen darauf, diese Planung über einen Nachtragshaushalt bereits 2011 fest zu verankern.

Einen Schritt weiter ist da schon das Voß-Gymnasium mit dem Anliegen, mehr raum für den Kunstunterricht zu erhalten. Eine erste Planung dafür sollte ursprünglich bereits 2010 für rund 300 000 Euro realisiert werden, wurde dann aber aufgrund von Abstimmungsproblemen mit der Denkmalpflege und Förderprogrammen vertagt. Jetzt kann ein neuer Anlauf unternommen werden. Unter mehreren Varianten entschied sich der Ausschuss für eine fast 200 000 Euro teure Lösung, die in den Sommerferien verwirklicht werden soll. Direktor Dr. Küster sagte nach der Entscheidung laut "Danke" in Richtung Ausschuss.

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