Stadtsanierung und Konversion Erfolgsmodelle

Bürgermeister Dirk Sohn (rechts) erläutert einer Delegation der CDU-Kreistagsfraktion die Lütjenburger Erfolgsmodelle.
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Bürgermeister Dirk Sohn (rechts) erläutert einer Delegation der CDU-Kreistagsfraktion die Lütjenburger Erfolgsmodelle.

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18. Mai 2015, 12:11 Uhr

Die Konversion in Lütjenburg ist ein Erfolgsmodell. Das stellte Bürgermeister Dirk Sohn bei einem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion eindrucksvoll unter Beweis. Er sprach von einer „großen Leistung“. CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Kalinka: „Dies ist wahrlich nicht übertrieben.“ In den zwei Jahren seit Schließung der Schill-Kaserne stehe bereits das Nachnutzungskonzept. Erste Unternehmen haben Grundstücke gekauft (der OHA berichtete). Eine Erschließungsstraße seitens der Stadt ist in Bauvorbereitung.

Das 400 Meter vom Stadtzentrum entfernte Gelände solle, so Sohn, „ins Stadt-
bild hineinwachsen“. Lütjenburgs Bürgermeister lobte die Kreisverwaltung und die Landesplanung für die gute Begleitung. Alle Beteiligten hätten im ständigen Dialog miteinander gearbeitet. Auch die Bürger seien von Anfang an beteiligt worden.

Wie Sohn erklärte, habe das Land inzwischen mitgeteilt, dass es von einer Nutzung
eines Geländeteils für die Erstaufnahme von Flüchtlingen Abstand nimmt. Lütjenburg war lange Zeit dafür im Gespräch. Jetzt sollten weitere Erstaufnahmeeinrichtungen in den großen Städ-ten des Landes errichtet werden.

Zweites großes Thema war die laufende Stadtsanierung im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“. Bürgermeister Sohn betonte beim Gespräch im Rathaus und beim anschließenden Rundgang deren hohe Bedeutung für die Stadt. Allein im Einkaufszentrum investierte ein Investor sechs
Millionen Euro. Auch der neugestaltete Gildenteich fasziniert die Runde sehr.

Kalinka: „Die Situation nach dem Abzug der Bundeswehr war in Lütjenburg wahrlich nicht einfach.“
Bürgermeister Sohn, seine Mitarbeiter und die Stadtvertretung hätten Hervorragendes geleistet. Auch die Stadtsanierung verdiene höchste Anerkennung.

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