Stadtbücherei Plön vor der Modernisierung

Ausschuss stimmt für Neuausrichtung mit „Selbstverbuchungsautomat“

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13. September 2018, 22:47 Uhr

Die Stadtbücherei in Plön möchte sich nach 15 Jahren neu ausrichten. Durch einen „Selbstverbuchungsautomaten“ kann die städtische Einrichtung von 6 bis 22 Uhr geöffnet sein. Die ausgeliehenen Medien würden nur noch gescannt und so erfasst. Das spart Zeit und Arbeitskraft. Die Besucher der Stadtbücherei sollen dann mit Kameras an strategischen Punkten aufgenommen werden.

Aber erst einmal muss eine neue Bibliotheks-Software für 9000 Euro angeschafft werden, rechnete die Leiterin der Stadtbücherei, Nicola Schöpke, am Donnerstag vor dem Ausschuss für Gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus den Weg zu einer offenen Bücherei vor. Die Umstellung koste weiter 6000 Euro. Der Automat könne 2020 für rund 15 000 Euro erworben werden. Und damit die Bücherei mit freigeschalteten Mitgliederkarten langandauernd geöffnet werden kann, sind weitere 20 000 Euro erforderlich. Danach würden sich die laufenden Kosten im Jahr auf nur noch rund 1500 Euro beschränken, so Nicola Schöpke.

Bürgermeister Lars Winter berichtete vor dem Ausschuss, dass der Büchereiverband das Pilotprojekt in Plön hoch bezuschussen wolle. Das spare Personalkosten und das Personal könne gehalten werden. Nicola Schöpke sprach auch von einem möglichen Zuschuss der Aktiv-Region Holsteinische Schweiz. Die Ausschussmitglieder waren rundum mit dem Projekt einverstanden. André Jagusch (CDU) schlug eine Realisierung in Etappen vor. Bettina Hansen (SPD) blickte nach Estland, wo solche modernen Bibliotheken sehr gemütlich eingerichtet seien. Aber erst einmal wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst.

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