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Ostholsteiner Anzeiger

21. November 2017 | 13:21 Uhr

Stadt will saniertes Katasteramt kaufen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 00:24 Uhr

Etwas mehr als eine halbe Million (526  000 Euro) sind im städtischen Haushalt für den Kauf des Katasteramtes in der Vahldieckstraße eingeplant. Was jetzt noch fehlt, ist der Beschluss des Hauptausschusses, der am Dienstag, 10. Oktober, darüber nicht öffentlich beraten will. Bereits vor zwei Jahren hatten die Stadtvertreter angeregt, beim Land nicht nur für eine Anmietung, sondern auch einen Kauf der Immobilie anzufragen. Damals wurde händeringend nach Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen gesucht.

Für gut 370  000 Euro wurde das Katasteramt renoviert, und neben Wohnräumen für Flüchtlinge ebenso Büros für die Flüchtlingskoordinatorin und ihr Team geschaffen. Das Land stellt das Gebäude bisher mietfrei zur Verfügung, für Versicherung und Bewirtschaftung kommt die Stadt auf. Deren langfristiges Ziel ist, die Menschen in eine bessere Wohnsituation zu bringen, als sie derzeit in den Baracken des Lindenbruchredders herrscht. Deren baldige Schließung ist derzeit jedoch nicht absehbar, stattdessen ist dort die Anschaffung eines weiteren Sanitärcontainers in Planung (für 23  000 Euro). Derzeit sind 227 Asylbewerber in städtischen Unterkünften untergebracht, 17 Zimmer seien aktuell frei, teilte Stadtsprecherin Kerstin Stein-Schmidt auf Nachfrage mit. 2017 seien bisher 24 Bewohner zugewiesen worden, weitere 37 über den Familiennachzug gekommen.

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