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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 20:22 Uhr

Stadt prüft: Muss Planer Schaden erstatten?

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2016 | 05:16 Uhr

Die Diskussion um Eutins bekannteste – noch nicht existierende – Treppe als Verbindung zwischen der oberen Peterstraße und der Straße am Mühlenberg reißt nicht ab. Derzeit hänge es an der Kommunikation mit der Telekom. Das Unternehmen hatte eine erst erteilte Zusage zum Überbauen des Schachtes zurückgezogen (wir berichteten).

Bei einer Begehung vor zwei Wochen mit der Telekom wurden Möglichkeiten erörtert, teilte Karen Dyk aus dem Bauamt im jüngsten Bauausschuss mit. Doch bisher liegen der Stadt keine Ergebnisse und Zahlen vor. „Wir sind von der Telekom abhängig, der Schacht ist ihr Bauwerk“, sagte Dyk. „Der Planer hätte viel eher handeln müssen, diese Fakten einzuholen, gehöre zur Grundlagenermittlung“, lautete der Vorwurf von Malte Tech (FWE), der beantragte, dass die Verwaltung prüfen solle, welcher Schaden der Stadt dadurch entstanden sei und ob der Planer zur Schadensersatzzahlung aufgefordert werden könne. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen, was selten ist bei FWE-Anträgen. Umso größer die Freude bei Tech: „Ich danke Ihnen, meine Damen und Herren.“ Andreas Lietzke, der den Bürgermeister in der Sitzung vertrat, beschwichtigte später: „Das ist Standard. Wir haben als Verwaltung sowieso vorgehabt, das zu prüfen.“

Klaus Kibbel (SPD) wagte den kurzen Vorstoß: „Wenn wir die Treppe nicht bis zur LGS kriegen, brauchen wir sie doch eigentlich gar nicht mehr.“ Als Antrag wollte er es nicht formulieren. Zu groß die Angst, man würde den Fördergeber verprellen und müsste schon gezahlte Mittel zurückgeben.

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