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Stadt Plön: Kein klares „Nein“ zum Regionalen Nahverkehrsplan

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Offensichtlich unterschiedliche Auffassungen über den Regionalen Nahverkehrsplan haben die Freie Wählergemeinschaft Plön (FWG Plön) und die Stadt. Entgegen der Darstellung der FWG habe der Ausschuss für Stadtentwicklung dem Entwurf sogar mit einer Enthaltung zugestimmt.

Dies war eine Beschlussempfehlung an die Ratsversammlung, die am 11. September abschließend darüber befinden wird, schreibt Eckhard Frahm aus dem städtischen Fachbereich für Bauen, Liegenschaften und dem Schulverband gestern. Der Beschlussvorschlag enthalte allerdings den Hinweis, dass sich die Stadt Plön mit Nachdruck gegen die Aufhebung des Taktknotens der Bahn in Plön und für die Beibehaltung der zurzeit geltenden Takte im Bahnverkehr ausspricht.

Das, so Frahm weiter, könne allerdings nur als Appell an das Land verstanden werden. Der Regionale Nahverkehrsplan habe nur Auswirkungen auf den kreisweiten Busverkehr, nicht aber auf den Schienenverkehr. Insofern sei es gar nicht möglich, dass die Stadt „es nicht akzeptiert, dass die Taktung der Züge so verändert werden soll, dass teilweise erhebliche Wartezeiten entstehen“, schreibt Frahm der FWG Plön ins Stammbuch. Da der Regionale Nahverkehrsplan darauf keinen Einfluss habe, könne also auch kein Einfluss darauf genommen wreden, dass „die Bahn gut aufeinander abgestimmt fährt“.

Die Erfüllung der Forderung der FWG, „die alte Taktung beizubehalten und Plön weiterhin im Halbstundentakt anzufahren und bei jeder Fahrt auch in Preetz anzuhalten“, könne so nicht erreicht werden. Frahm: „Auch künftig wird die Bahn zwei mal stündlich in Plön halten, nur nicht mehr in einem Halbstundentakt.“

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erstellt am 07.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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