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Landesgartenschau : Stadt macht den Weg frei für das Haus der Stiftungen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die alte Vogtkate soll zur Landesgartenschau als außerschulischer Lernort und Dauersitz von Stiftungen dienen.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 16:57 Uhr

Die Stadt Eutin stellt der Bürger-Stiftung Ostholstein in Verbindung mit den Stiftungen der Sparkasse Holstein das reetgedeckte, weitgehend ungenutzte Vogthaus (Am Schlossgarten 9) dauerhaft als „Haus der Stiftungen“ zur Verfügung. Dieser Beschlussvorschlag der Verwaltung traf im Hauptausschuss auf einmütige Zustimmung.

Die SPD unterstützte das Vorhaben „voll und ganz“, betonte Detlev Kloth. Das Gebäude könne bereits zur Landesgartenschau eine gewichtige Rolle spielen, werde aber auch darüber hinaus für die Stadt wichtig sein. „Ich bin begeistert von dem Projekt, was Besseres kann Eutin nicht passieren“, sagte Margret Möller (FDP). Auch Malte Tech (FWE) zeigte sich angetan, forderte aber noch Einsicht in den zu schließenden Vertrag. Das sagte Kämmerer Andreas Lietzke zu; bisher gehe es im Ausschuss nur um den Grundsatzbeschluss, die Details kämen dann später auf den Tisch.

Mit der positiven Entscheidung folgten die Stadtvertreter der Ermunterung von Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Sparkassenstiftungen, schnell den Weg zum Haus der Stiftungen frei zu machen. Er hatte in einer vorhergehenden Sitzung die Bereitschaft der Bürgerstiftung und der Sparkassen-Einrichtungen verdeutlicht, am Standort Eutin einen gemeinsamen Verwaltungssitz zu errichten. Dazu werde entsprechendes fiannzielles Engagement erfolgen.

Die Rahmenbedingungen zur Nutzung und Sanierung des Gebäudes mit dem dazugehörigen Grundstück sollen jetzt abgestimmt werden. Da die Stadt dafür Fördermittel aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz beantragen will, ist eine Zweckbindungsfrist von 25 Jahren vorgesehen – diese langfristige vertragliche Bindung soll mit den Stiftungen vereinbart werden. Ziel ist eine Einbeziehung des Gebäudes in die Landesgartenschau und eine Bereitstellung auch für einen außerschulischen Lernort. Genaue Kosten stehen noch nicht fest, in der Grobplanung ist das Projekt mit 500 000 Euro veranschlagt.

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