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Staatssekretärin betont die Bedeutung des FÖJ

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 07.Aug.2014 | 14:54 Uhr

Die Umweltstaatssekretärin Dr. Silke Schneider hat gestern das Uhrenhaus im Plöner Schlossgebiet besucht. Anlass war Start eines neuen Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ): Die Staatssekretärin informierte sich in der Geschäftsstelle des Naturparks Holsteinische Schweiz über die Aufgaben, die auf die jungen FÖJ-Teilnehmer warten.

„Das Freiwillige Ökologische Jahr hat für die Landesregierung einen sehr hohen Stellenwert. Diesen engagierten jungen Leuten haben wir es zu verdanken, dass Natur- und Umweltschutz vielerorts greifbar und erlebbar wird,“ sagte Schneider.

Die Landesregierung habe für den neuen Jahrgang 2014/15 Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro für 150 FÖJ-Plätze zur Verfügung gestellt. Das Bundesfamilienministerium habe zugesagt, sich mit fast 400 000 Euro an den Kosten der pädagogischen Begleitung im Rahmen des FÖJ zu beteiligen.

Im laufenden Jahrgang absolvierten knapp 160 junge Menschen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Schleswig-Holstein.

Im Uhrenhaus erfuhr die Staatssekretärin, dass zu den vielfältigen Aufgaben für FÖJ-ler die Betreuung der Naturerlebnisausstellung im Uhrenhaus, die die Entstehung der Holsteinischen Schweiz beschreibt, sowie umweltpädagogische Aktionen speziell für Kinder und Jugendliche gehören. Der Naturpark ist bereits seit 1996 als FÖJ-Einsatzstelle anerkannt.

Das FÖJ wird von Land, Bund, von zwei Trägern und den Einsatzstellen finanziert. Das Land zahlt rund 670 Euro pro Monat für einen FÖJ-Platz, der Bund 200 Euro für die pädagogische Betreuung, und die Einsatzstellen geben jährlich 800 Euro. Die Teilnehmer werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt: Sie beobachten Vögel, machen Wattführungen oder arbeiten beispielsweise als Naturschützer in Kindergärten. Seit dem Start des Freiwilligenjahres 1991 in Schleswig-Holstein haben rund 2200 junge Menschen das FÖJ absolviert.

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