Sprayer in Ascheberg auf Tour

Diese Farbdosen wurden nach Farbschmierereien in Ascheberg von der Polizei sichergestellt. Die Beamten hoffen, darüber an Zeugen zu kommen, die wertvolle Hinweise geben können.
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Diese Farbdosen wurden nach Farbschmierereien in Ascheberg von der Polizei sichergestellt. Die Beamten hoffen, darüber an Zeugen zu kommen, die wertvolle Hinweise geben können.

Beamte des Plöner Polizeireviers ermitteln nach Schmierereien in der Bahnhofstraße und Langenrade

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08. Januar 2018, 10:11 Uhr

Die Polizei sucht Zeugen nach Vorfällen aus der Silvesternacht. Erst jetzt meldeten sich Geschädigte bei der Polizei im Kreis Plön und trugen Sachverhalte vor, die sich bereits in der Silvesternacht ereignet haben. Die Beamten des Plöner Reviers und der Station Heikendorf suchen jeweils nach Zeugen.

In der Ascheberger Bahnhofstraße sowie in der Straße Langenrade kam es im Verlauf der Silvesternacht zu diversen Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien, sagte Polizeisprecher Matthias Arends. Mehrere Gebäude seien mit Lackfarbe bemalt oder besprüht worden. Eine Zeugin habe gegenüber der Polizei angegeben, dass sie gegen 2.30 Uhr in der Silvesternacht eine Jugendgruppe vor der Postfiliale gesehen habe. Ob diese Gruppe für die Schmierereien in Frage komme, konnte bislang nicht ermittelt werden, so Arends. Die Beamten des Plöner Reviers suchen nun nach Zeugen, die Personen beobachtet haben, die für die Schmierereien verantwortlich sind oder die Angaben zur Herkunft der sichergestellten Farbdosen machen können. Hinweise werden unter Tel. 04522/5005142 entgegen genommen.

Ein zweiter Vorfall aus der Silvesternacht ist nach den Worten von Matthias Arends auch erst jetzt bekannt geworden. In Laboe habe sich ein 81 Jahre alter Mann während des Feuerwerks auf der Strandpromenade verletzt, als er offenbar von einem Böller getroffen worden sei. „Im Nachgang konnte ermittelt werden, dass eine weitere Person medizinisch wegen eines ähnlichen Vorfalls behandelt werden musste“, sagte Arends. Nach Angaben von Zeugen solle zumindest eine weitere Person durch Böllerwürfe beziehungsweise Raketen verletzt worden sein.

Die Beamten der Heikendorfer Polizeistation suchen nun weitere Geschädigte oder Zeugen, die Angaben zu Personen machen können, die Menschen mit Böller oder Raketen traktiert haben. Hinweise nehmen die Beamten unter Telefon 0431/5601320 entgegen.

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