Sportvereinigung Pönitz landet auf dem sechsten Platz

Simon Broszeit
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Simon Broszeit

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04. Juni 2018, 21:30 Uhr

Für die Spielvereinigung Pönitz endete eine wichtige Saison, in der es vor allem darum ging, sich neu zu finden. Nach der Ära Helge Thomsen übernahm Christian Born die Kreisligisten. Nicht nur ein neuer Trainer, sondern auch eine neue Liga mit neuen Mannschaften nach der Reform war zu bewältigen, die Pönitzer wurden der Kreisliga Lübeck zugeordnet und lagen nach der Hinrunde auf dem vierten Platz. Am Ende erreichte die Sportvereinigung zum Saisonende den sechsten Rang.

„Wir haben am Anfang der Kreisligasaison gesagt, dass wir uns mit einem Platz zwischen den siebten und neunten Platz zufrieden geben würden. Selbstkritisch müssen wir aber auch zugeben, dass mehr drin war“, resümiert Christian Born. Der Kader war von Wechseln und Verletzungen geplagt. Zwar standen mit Martino Mosrzeck und Ahmed Osman zwei gute Neuzugänge im Winter im Aufgebot der Pönitzer, doch die Abgänge waren schwer zu kompensieren. In der Breite fehlte es an genügend Spielern, um auf weitere Ausfälle reagieren zu können.

„Trotzdem sind wir mit der Saison zufrieden. Neue und erfahrene Spieler haben perfekt zueinander gefunden. Ein Kern der Mannschaft hat von Spiel zu Spiel überzeugt. Die Spieler haben die taktischen Elemente umgesetzt und die Philosophie angenommen. Die Hingabe ist großartig. Ich bin stolz und dankbar für diese tolle erste Saison“, sagte Born. Erfolgreichster Pönitzer Torjäger war Miroslav Valo, der in 28 Punktspielen 13 Mal ins gegnerische Tor getroffen hat.

Für die neue Saison soll Sascha Koch als Offensivspieler die Pönitzer verstärken. Ebenfalls wechselte der 19-jährige Simon Broszeit nach Pönitz. Der ehemalige Jugendspieler von Eutin 08 soll die Abwehr und das defensive Mittelfeld ergänzen. Mit Kevin Plomann und Jonas Schumacher kicken zwei Abwehrspieler aus der eigenen Reserve zukünftig in der Kreisliga. Jona Mirbach-Unke, ebenfalls aus der zweiten Mannschaft, soll in der kommenden Serie in der Offensive eingesetzt werden.

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