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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 01:35 Uhr

Sportstätten sollen besser werden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kreissportverband Ostholstein will Bestands- und Zustandsmeldungen der Vereine ab Anfang April 2016 auswerten

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2016 | 15:46 Uhr

Als schlechtestes Beispiel für den Zustand von Sportstätten im Kreis Ostholstein mag eine Halle in Malente dienen, die abgerissen werden muss. „Eine Sanierung lohnt nicht mehr“, teilte Rolf Röhling, der Vorsitzende des Kreissportverbandes (KSV) Ostholstein während eines Pressegespräches am Mittwoch in der Geschäftsstelle des KSV in Lensahn mit. Gemeinsam mit Geschäftsführer Wolfgang Ruge und dessen Vorgänger Götz Haß, der jetzt 3. Vorsitzender des KSV ist, berichtete Röhling über die aktuelle Erstellung eines Sportstättenkatasters für den Kreis Ostholstein.

„Alle Kommunen, Ämter und Sportvereine haben in diesen Tagen von uns Post erhalten“, führte der Vorsitzende aus. „Die Adressaten werden darum gebeten, Auskünfte für die Erstellung eines Sportstättenkatasters für die Jahre 2016 bis 2020 zu geben.“ Insgesamt dürfte es wohl einen Sanierungsrückstand geben, erklärten die KSV-Vertreter. Große Hoffnungen machen allerdings die ersten 40 Rückmeldungen aus den Vereinen. „Die meisten bezeichnen ihre Hallen als überwiegend gut.“ Bis zum 1. März werden die weiteren Rückläufer erwartet. „Anfang April werden wir die Berichte auswerten“, kündigte Röhling an: „Dann können alle Beurteilungen einfließen. Unser Ziel ist es, dass vernünftige Anlagen für die Vereine im Kreis vorgehalten werden können.“

Die drei KSV-Verantwortlichen stellten die gute und harmonische Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung in Eutin, den Fraktionen des Kreistages und der Sparkasse Holstein heraus. Aus dieser Zusammenarbeit resultiere auch die Bereitschaft, dieses Sportstättenkataster anzufertigen.

Das erfolgreiche Miteinander gelte ebenfalls für die Förderung des Sportes insgesamt, betonte der Vorsitzende. Derzeit gebe es etwa 1000 Übungsleiter, ohne die der Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht möglich wäre. Diese hohe Zahl werde durch die Übungsleiterzuschüsse möglich.

Geschäftsführer Wolfgang Ruge bezifferte die Einnahmen des KSV im Jahr 2015 auf nahezu 420  000 Euro. Für das laufende Jahr seien nur leicht ansteigende Einnahmen zu erwarten. „Auf der Ausgabenseite ist mit steigenden Aufwendungen zu rechnen“, berichtete er. Dennoch, betonte Ruge, „werden die Sportvereine auch im Jahr 2016 mit keinen Beitragserhöhungen rechnen müssen“. Gegenwärtig zählt der KSV etwa 59  000 Mitglieder. Die genauen Zahlen werden im März vorliegen. Wolfgang Ruge hofft, dass dieser Mitgliederstand gehalten werden kann.

Am Sonnabend, 30. Januar, wird sich der gesamte Vorstand des Kreissportverbandes zu einer Sitzung treffen. Dann wird das Vorgehen in diesem und den nächsten Jahren besprochen.

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