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Sportschützen: Mitgliederzahl schrumpft dramatisch

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bei den Eutiner Sportschützen schrillen die Alarmglocken: Schatzmeister Axel Ehrhardt zeichnete trotz eines leicht positiven Jahresabschlusses und eines mit 20  000 Euro ausgeglichenen Haushalts bei der Jahresversammlung ein eher düsteres Bild. „Wir haben noch 70 Mitglieder, 55 davon zahlende. Damit ist der laufende Betrieb nicht aufrecht zu erhalten.“ Der Verein ist in den vergangenen zehn Jahren von 180 Mitgliedern um mehr als die Hälfte geschrumpft. Ehrhardt weiter: „Uns retten bisher nur die großen Veranstaltungen wie das traditionelle Betriebsmannschaftsschießen (BMS). Neben Reservistentreffen, Skat und Knobeln oder den Besuch der Imkergruppe sollten wir über einen Flohmarkt, eventuell Sommerbiathlon oder ein Wochenende für Familien nachdenken.“

Der Vorsitzende Jörg Hunke möchte die Mitgliederzahl wieder erhöhen: „Derzeit besuchen uns bereits einige Teilnehmer des BMS und prüfen einen Vereinseintritt. Alle Firmen und Verwaltungen sind uns außerhalb der Herbstveranstaltung schon jetzt willkommen.“ Viele Mädchen und Jungen würden seit Jahren an der Ferienpassaktion teilnehmen, ein Nachschub für die neu aufzubauende Jugendabteilung gab es aber nicht. Diese bestünde derzeit nur aus drei Schützen.

Denn die Eutiner Sportschützen haben eine Reihe von Erfolgen errungen. Nach Rang drei vor einem Jahr sind die Schützen wieder Verbandsligameister geworden. Dennoch: Der Aufstieg in die 2. Bundesliga hat nicht geklappt.

Für ihren jahrelangen Einsatz als Sportler des Jahres wurden Kurt Rockel und Friedrich Pietsch bei der Sitzung ausgezeichnet.


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