Sport, Spiel und Spaß mit dem DRK-Kreisverband Plön

dsc_8368
1 von 4

von
13. August 2018, 13:47 Uhr

Von wegen, Kinder haben
kein Durchhaltevermögen. Die Jungen und Mädchen der Kindertagesferien (Kitafe) in Todendorf haben über mehrere Tage hinweg an einer Sache gebastelt. Entstanden sei
ein riesiger Langhals/Apatosaurus aus Pappmasché mit dem Namen „Littlefoot“, berichtet Anna-Lena Meyer-Band, die Pressewartin beim Kreisverband Plön des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist. „Es waren zwei großartige Wochen“, sagt Meyer-Band und schwärmt von der kreativen Arbeit der 140 Kinder. Für sie waren 27 Betreuer verantwortlich.

Es sei Knetseife gemacht worden, die Kinder hätten Kokosnüsse geschliffen, Grasköpfe gebastelt, kleine Ketten mit bunten Steinchen hergestellt, täglich mit Henna gearbeitet, Filzbälle und Schildkröten geschaffen, Portemonnaies aus Tetrapacks hergestellt und anderes mehr. Die vergnügten Teilnehmer konnten zwischen Vorlese-AG, magischen Schmetterlingen, Planeten-Mobilen und Nagebilder wählen.

Fünf Gruppen etwas älterer Mädchen wollten sich zur Musik bewegen. Sie übten akrobatische Tanzchoreografien ein, die sie am traditionellen „Elternnachmittag“ vorführten. Und alle Kinder haben täglich gemeinsam einen Tanz einstudiert, den sie ebenfalls am Elternnachmittag vorführten.

Zu dem Elternnachmittag waren Plöns Kreispräsident Stefan Leyk und Jörg Hoppe, stellvertretender Vorstandsvorsitzender DRK, gekommen. Sie richteten Worte an die Anwesenden. Mit dabei Johanna Zimmermann und Daniel Steffen, die Leiter von Kitafe vor Ort. Der Tag sei gut besucht gewesen. „Viele Eltern waren da, der Platz war voll, alle Kinder damit beschäftigt, ihren Eltern alles zu zeigen. Und bei Kaffee und Kuchen wurde viel erzählt.“

Wer arbeitet, der muss auch Spaß haben. Den hätten die Kinder gehabt, versichert Meyer-Band. Gegen die Hitze hatte sich die Gruppe gewappnet: „Neben den üblichen Getränken wie Wasser, Eistee und Säften gab es vor allem häufig Spaß auf der Wasserrutsche und im Pool.“ Außerdem hätten die Betreuer dieses Jahr für weitere Schattenplätze unter großen Netzen gesorgt, die sie mit kleinen Basteleien, Kissen, Decken und Sitzmöglichkeiten zu beliebten „Chill-Areas“ gemacht hätten.


Gruselige Nachtwanderung

Der Mottotag trug das Thema „Zeitreise“. Bei dem riesigen Planspiel mussten die Kinder die Zeit wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Es sei ein riesengroßer Erfolg geworden. Die Kinder seien aus dem Staunen über die Kostüme nicht mehr herausgekommen und auch die Betreuer voll und ganz in einer anderen Zeit gefangen gewesen, berichtet Meyer-Band weiter. Ob in der Steinzeit, der Antike, im alten Rom, bei den Indianern, im Mittelalter, im wilden Westen oder in den 40ern, 50ern, 70ern, 80ern, 90ern…

Zum Programm gehörte auch wieder ein Tagesausflug nach Trappenkamp. Dort konnten sich die Mädchen und Jungen auf Mega-Rutschen, im Wasserpark oder auf anderen Spielgeräten austoben. Gerne mitgemacht wurden die Ausflüge zu den Rehen und Wildschweinen, beliebt war auch die Vogelflug-Show. Zur Kinderübernachtung in der ersten Woche gehörten großes Grillen, eine Kinderdisco und eine gruselige Nachtwanderung. Die nächtliche Tour sei den ganzen nächsten Tag über Thema Nummer eins gewesen, schließt Meyer-Band ihren Bericht.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen