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Sport nach Krebs ist wichtige Vereinsaufgabe

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein durchweg positives Fazit zogen die Mitglieder des Vereines zur Hilfe Krebskranker Ostholstein vergangene Woche in der Jahresversammlung im Café der Sana-Klinik. Vor fast 40 Zuhörern schilderte der Vorstand die Aktivitäten und Projekte und deren Finanzierung.

Der langjährige Vorsitzende, Dr. Rudolf Austermann, betonte, wie wichtig die wöchentlichen Sprechstunden seien, die zum Beispiel bei Anträgen auf Schwerbehinderung, Renten, Kuren und bei Widersprüchen Hilfen böten. Da das Wissen über sozialrechtliche Fragen nicht ständig aktuell sein könne, werde mit zwei Rentenberatern zusammgearbeitet, ergänzte Schriftführerin Carmen Schippmann-Wernau.

Eine wesentliche Vereinsaufgabe heißt „Sport nach Krebs“, der für den Verlauf einer Krebserkrankung förderlich sein kann. Zurzeit werden 16 Sportgruppen an sieben Orten im Kreis gefördert, darunter zwei Wassergymnastikgruppen.

Durch die persönliche Ansprache hätten diese Gruppen auch wichtige soziale Funktionen, sagte Dr. Austermann. Der Verein unterstütze außerdem Maßnahmen der Psycho-Onkologie und helfe derzeit bei der Betreuung sechs krebskranker Kinder.

Neben eigenen Veranstaltungen wie dem beliebten Sommerfest habe sich der Verein 2015 auch am Gesundheitstag in Eutin beteiligt. Die Präsenz des Vereins habe zu guten Gesprächen geführt und die Mitgliederzahl auf aktuell 280 Personen steigen lassen.

Schatzmeisterin Andrea Offen erklärte, warum der Kassenbericht 2015 ein negatives Ergebnis zeige. Rücklagen aus Vorjahren seien gezielt aufgelöst worden.

Jeweils einstimmig wurden der Vorsitzende und die Schatzmeisterin in ihren Ämtern bestätigt, ebenso Anne Jekabsons, Petra Newe und Dr. Gerdt Hübner in den Beirat wiedergewählt. Eine Ehrung des Vorstandes erfuhr der „Fehmarner Freundeskreis“ mit seiner Sprecherin, Gertraut Brocks, an der Spitze. Jeden Mittwoch von Mai bis Oktober hat dieser Freundeskreis einen Verkaufsstand auf dem Markt von Burg, dessen Erlös gemeinnützigen Projekten übergeben wird. Mehr als 10  000 Euro hat der Krebshilfe-Verein aus dieser Quelle erhalten. Neben den Sportgruppen hilft der Verein auch Betroffenen zur Abmilderung von Härtefälle oder zur Übernahme von Kosten, die Erkrankte nicht tragen können und auch nicht von Staat oder Krankenkasse bekommen, zum Beispiel besonderen Fahrtkosten, Anschaffung von Haarersatz oder andere Hilfsmittel.

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erstellt am 16.Apr.2016 | 15:27 Uhr

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