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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 18:08 Uhr

Spontan Hilfe beschlossen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Serviceclub Round Table Malente-Eutin besuchte die Eutiner Tafel mit einem Scheck über 1500 Euro

„Nach dem Bericht im ,Ostholsteiner Anzeiger‘ über die Notlage der Eutiner Tafel haben wie uns spontan entschlossen, zu spenden“, sagte Timo Dose, bevor er Montagabend einen Scheck über 1500 Euro an Monika Gertenbach und Ingeborg Schläfke überreichte. Dose ist Präsident des Serviceclubs Round Table 122 Malente-Eutin, Monika Gertenbach ist Vorsitzende der Tafel, Ingeborg Schläfke ihre Stellvertreterin.

Der 19 Mitglieder zählende Serviceclub nutzte eines seiner regulären Treffen zu einem Informationsbesuch bei der Tafel, die 850 Menschen in Eutin, Malente und Ahrensbök mit gespendeten Lebensmitteln versorgt. Die Tafel war, wie berichtet, durch steigende Kosten und den Ausstieg eines großen Sponsors in finanzielle Notlage geraten.

Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt. Neben einem erhöhten Zuschuss der Stadt Eutin hat die Tafel auch eine erhöhte Spendenbereitschaft festgestellt – vor allem in Hinsicht auf Sachspenden, sagte Monika Gertenbach.

Anders als bei anderen Tafeln registriere man in Eutin allerdings keine sinkenden Zahlen von betreuten Personen, sondern immer noch ein Anstieg. Darunter seien auch viele Flüchtlinge zum Beispiel aus Syrien.

Die Eutiner Tafel könnte mehr Lebensmittelspenden brauchen, sagte Gertenbach weiter. Dabei müsse man wissen, dass Tafeln prinzipiell keine Lebensmittel kauften, sondern nur gespendete verteilten. Im Raum Eutin gebe es zwar sehr viele Einkaufsmärkte, diese seien aber verhältnismäßig klein. Da sehe es zum Beispiel bei der Preetzer Tafel anders aus, die in Raisdorfer Märkten mehr Spenden bekomme, als sie selbst verteilen könne. Gertenbach: „Es gibt zwar Gebietsschutz für die Tafeln, aber auch eine gute Zusammenarbeit. Was Preetz im Überfluss hat, holen wir uns regelmäßig ab.“

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erstellt am 29.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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