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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 04:15 Uhr

Spitzensport am Sonntagmorgen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Mannschaften der 2. Bundesligen eröffneten gestern den 21. Rosenstadt-Triathlon des Polizeisportvereins Eutin

shz.de von
erstellt am 21.Jun.2015 | 15:23 Uhr

„Es ist schade, dass unser Wettkampf schon am frühen Morgen um 8.30 Uhr gestartet wurde. So waren nur wenige Zuschauer da“, sagte der schnellste Triathlet des Wettkampftages der 2. Bundesliga Nord, nach dem Zieleinlauf. Das Rennen entschied sich auf der Laufstrecke. Ich bin als Erster in die Wechselzone gelaufen und bin dann mein Tempo durchgestiefelt“, sagte der Sieger Marek Jaskolka vom EJOT Team TV Buschhütten II.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell schwimmen kann. Ich bin als Zweiter aus dem Wasser gekommen und konnte mir in der Wechselzone richtig Zeit lassen“, staunte Jaskolka nach der Olymoischen Distanz von 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen, die er in 1:51:56 Stunden absolvierte. Die Schwimmstrecke war für einige Athleten ein echtes Problem. Waren in den Vorjahren Ausfälle im Kleinen Eutiner See die große Ausnahme gewesen, so gaben bei den Männern vier Athleten vorzeitig auf. Besonders ärgerlich: Ein Sportler trat kurz nach dem Start im Wasser in einen scharfen Gegenstand und fiel verletzt aus, so dass seine Mitstreiter auf jeden Fall ins Ziel kommen mussten, um das Mannschaftsergebnis nicht zu gefährden. Das Radrennen über 40 Kilometer, die weitgehend auf der B76 gefahren wurden, hatte Windschattenfreigabe.

„Der wichtigste Gedanke war: Nur nicht stürzen“, berichtet der Sieger. Er hielt sich aus Positionskämpfen weitgehend raus und fuhr in der ersten Gruppe an der Spitze mit. „Das wird eng“, hatte ein Kampfrichter angekündigt. Und tatsächlich stiegen die 50 schnellsten im Zehntelsekundentakt vom Rad. Entsprechend groß war das Gedränge auf dem grünen Teppich, der vom Kleinen See zur Braaker Landstraße ausgelegt war. Auf der Laufstrecke waren die ersten Plätze schnell verteilt. Buschhütten II beherrschte den Wettkampf. Der Vorjahreszweite Tim Lange kämpfte sich mit einer Energieleistung noch vom vierten auf den dritten Rang vor.

Bei den Frauen lief Vorjahressiegerin Theresa Baumgärtel letztlich ein einsames Rennen, sie ließ die Konkurrenz beim Zehn-Kilometer-Lauf der Olympischen Distanz einfach stehen. Ihre Taktik ging voll auf. „Ich bin als Dritte aus dem Wasser gekommen Auf dem Rad haben wir drei uns abgesetzt, unser Ausreißversuch hat, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, zu hundert Prozent geklappt. Wir haben uns in der Führungsarbeit sehr gut abgewechselt“, freute sich die schnellste Frau des Zweitligawettkampfes.

Die Mannschaftswertung der Männer gewann das Team Weimarer Ingenieure mit der Platzziffer 53 in der Besetzung Lars Pfeifer, Robin Schneider, Folker Schwesinger und Tom Gorges vor Buschhütten II mit Marek Jaskolka, Tim Lange, Andre Bauschmann und Daniel Knöpke mit 59 sowie dem Tri-Team Hamburg, für das Max Schröter, Michael Schütt, David Strunck und Niels Sackmann schwammen, Rad fuhren und liefen, mit 88 Punkten.

Marek Jaskolka war zum ersten Mal beim Rosenstadt-Triathlon am Start. „Das ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung“, stellte der Erstplatzierte fest. Nur die frühe Zeit störte ihn: „Wir sind ein Eliterennen, da sollten mehr Zuschauer die Gelegenheit haben, uns zuzusehen und anzufeuern“, meinte er enttäuscht.

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