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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 18:31 Uhr

Spitzenreiter war zu stark

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handball-Landesliga: HSG Eutin hat bei der 27:39-Niederlage gegen den TuS Lübeck keine Chance

Der TuS Lübeck 93 hat in der Sieverthalle gegen die HSG Eutin klar gezeigt, warum er die Tabelle der Handball-Landesliga Süd ungeschlagen anführt. Die Lübecker gewannen souverän mit 39:27(22:11) Toren.

Gut 200 Zuschauer sahen von Anfang an eine nahezu chancenlose Mannschaft der HSG Eutin. Obwohl die Fans seine Mannschaft lautstark unterstützt haben, habe der Gast das Spiel nahezu nach Belieben diktiert, erkennt HSG-Trainer Uwe Kröger die Überlegenheit des TuS an. Seine Mannschaft habe zunächst zu ängstlich agiert und sei mit der Deckungsformation des Spitzenreiters überhaupt nicht zurecht gekommen. Es blieben Einzelaktionen, mit denen Markus Kröger und Philipp Vogelreuter den Abstand bis zum 3:5 gering hielten.

Aber auch die Eutiner Abwehr habe erhebliche Schwächen gezeigt. Die Lübecker führten nach 14 Minuten 11:4, drückten weiter aufs Tempo und bauten den Vorsprung aus. Die Gastgeber wurden immer nervöser und vergaben ihre Chancen überhastet.

Auch in der zweiten Halbzeit spulten die Lübecker ihr Spiel souverän ab. Sie nutzten ihre Chancen konsequent, der sonst so verlässliche Eutiner Rückraum um Patrick Wähling und Nick Mebius war dagegen ziemlich wirkungslos. Beim Stand von 16:27 (41.) wechselte Tore Voß in das HSG-Tor und vereitelte gleich mehrere gute Lübecker Chancen, die die Gastgeber zu schnellen Gegenstoßtoren insbesondere über Robert Meißner und Leon Risch nutzten. So verkürzten die Eutiner in der 47. Minute auf 21:28. Der TuS Lübeck zeigte sich ein wenig genervt, fand jedoch nach kurzer Irritation seinen Faden wieder und setzte sich vollkommen ungefährdet durch.

Trainer Uwe Kröger räumte ein: „Der Lübecker Sieg geht leider auch in der Höhe verdient in Ordnung. Unsere vielen technischen Fehler und die Ratlosigkeit einiger Spieler waren fatal – dafür war der unbändige Einsatz des gesamten Teams bis zur Schlusssirene mehr als löblich.“ Die HSG spielte mit den Torhütern Nils-Ole Petersen und Tore Voß sowie Philipp Vogelreuter (6), Markus Kröger (6/1), Andre Bundtzen (3/2), Mario Guttau (3/2), Patrick Wähling, Christian Chrapkowski, Robert Meißner (je 2), Leon Risch, Andre Buse, Patrick Guttau (je 1), Nick Mebius und
Dario Rankovic.

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