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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Spitzenreiter ist zu stark

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

HSG Holsteinische Schweiz hat in der Frauen-Landesliga keine Chance gegen die SG WIFT Neumünster

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2016 | 21:26 Uhr

Im letzten Punktspiel des Jahres unterlagen die Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz deutlich mit 21:38 (10:20) Toren gegen Tabellenführer SG WIFT Neumünster. Obwohl die HSG-Frauen erstmalig in der laufenden Saison mit 13 Spielerinnen antreten konnten, reichte die Mannschaftsleistung nicht aus, um gegen eine der besten Abwehr- und Angriffsreihen der Liga mitzuhalten.

Trainer Holger Edler gab die taktische Marschroute vor, in der Abwehr kämpferisch und aggressiv zu Werke zu gehen. Nach dem Ballbesitz sollte das Team mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Doch die Taktik ging nur bis zum 2:2 auf. „Unruhige und hektische Angriffsaktionen ließen keinen strukturierten Aufbau aufkommen“, monierte Edler. Die Folge waren technische Fehler, die sich jetzt bei der HSG häuften – auch wegen der aggressiven WIFT-Abwehr . So liefen die Neumünsteranerinnen Gegenstöße beinahe im Minutentakt. Zur Pause lag die SG WIFT mit zehn Toren vorn, die Partie war gelaufen.

In der zweiten Häfte ging es für die HSG um Schadensbegrenzung und darum, dem überlegenen Gegner zeitweise Paroli zu bieten. Aber die Mittel reichten nicht aus: Weder eine offensiver geführte 5:1-Abwehrformation, noch eine defensivere 6:0 Abwehr konnte die WIFT-Haupttorschützinnen Ronja Goniwiecha, Wiebke Mundt und Alexandra Beckmann, die zusammen über die Hälfte aller Neumünsteraner Tore warfen, in ihrem Tempospiel hindern. Sie kassierten ihre höchste Saisonniederlage. Am 15. Januar geht es mit dem Spiel gegen die Lübecker Turnerschaft in der Eutiner Sievert-Halle weiter.

Für die HSG-Holsteinsche Schweiz spielten Lara Seelinger und Janna Edler im Tor sowie Anika Hänisch (5), Kathi Werdin (4), Alina Werner, Yvonne Hänisch (je 3), Ellen Franke, Anna von Hinten (je 2), Jule Hinz, Anneke Müller (je 1), Saskia Zirkel, Anna-Lena Pfaffinger und Lena Stahl.

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