zur Navigation springen

Spitze der Gemeindewehr hat sich breiter aufgestellt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 03.Sep.2013 | 00:35 Uhr

Nicht mehr einen, sondern drei Stellvertreter hat Gemeindewehrführer Kai Nagel. Nach Wahlen, die im Juni in einer Versammlung der neun Feuerwehren erfolgten, wurde vergangene Woche der Personenwechsel in der Gemeindevertretung durch Amtseid und Urkundenvergabe offiziell vollzogen.

Carsten Behnk (Groß Meinsdorf) hatte nach acht Jahren das Amt des Stellvertretes aus beruflichen Gründen zurückgegeben. Kein Ehrenamt habe ihn so gefordert und zugleich so viel Spaß gemacht, sagte Behnk, nachdem er von Bürgermeister Holger Reinholdt die Entlassungsurkunde erhalten hatte. Die neuen Stellvertreter von Kai Nagel sind Rolf Müller (Wehrführer in Röbel), Nils Rave (stellvertretender Wehrführer in Groß Meinsdorf) und Stefan Machlitt (Wehrführer in Süsel).

Diese personellen Änderungen haben, wie in der Sitzung der Gemeindevertretung thematisiert wurde, auch finanzielle Auswirkungen: Nach der gemeindlichen Satzung über die Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich Tätige – dazu zählen bestimmte Führungskräfte bei der Feuerwehr ebenso wie Dorfvorsteher und auch die Gemeindevertreter – haben jetzt drei Stellvertreter Anspruch auf eine monatliche Aufwandsentschädigung, vorher war es einer. Bei 1020 Euro pro Jahr und Person macht das 2040 Euro Mehrausgabe pro Jahr.

Eine Summe, bei der CDU-Gemeindevertreter Thomas Mertin Gesprächsbedarf sah. Vielleicht könnten sich die drei ja die Aufwandsentschädigung teilen, regte Mertin an. Gewählte und zu Ehrenbeamten ernannte Personen hätten einen Anspruch auf die Aufwandsentschädigung, betonte der Bürgermeister. Wenn man eine Änderung dieser Regelung wolle, müsse die Gemeindevertretung einen entsprechenden Beschluss fassen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen