Kommentar : Spielball Kreismuseum

Einem Nackten kann man bekanntlich nicht in die Taschen greifen. Das sollte mittlerweile auch bei den Bündnisgrünen im Kreis Plön angekommen sein.

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15. Februar 2011, 11:32 Uhr

Die Stadt Plön, die ihren Haushalt nur noch defizitär führen kann und auf Fehlbedarfszuweisungen des Landes angewiesen ist, wird nur schwer in der Lage sein, sich finanziell um das Kreismuseum zu kümmern. Dafür wird aus Plön schon eine ordentliche Kreisumlage gezahlt. Aber es ist bei Übernahme durch die Stadt Plön bestimmt einfach, einen Schuldigen auszumachen.

Die Sparvorschläge sind noch nicht ausgereizt. Die Bündnisgrünen sollten sich endlich von "ihren" Umweltberatungsstellen trennen. Von dem Geld könnten mindestens zwei Kreismuseen unterhalten werden. Und es ist nicht die Aufgabe des Kreises, die sogenannten Naturschutzverbände durch die Umweltberatungsstellen indirekt zu subventionieren. Die Umweltberatung lässt sich bestimmt auch anders regeln. Es wird eine spannende Sitzung am Donnerstag.

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