Spendenlauf für Trinkwasser

Ausgerüstet mit organenen T-Shirts gingen die Teilnehmer auf den sechs Kilometer langen Lauf.
Ausgerüstet mit organenen T-Shirts gingen die Teilnehmer auf den sechs Kilometer langen Lauf.

Über 40 Starter beteiligten sich in Malente an einer weltweiten Aktion der Hilfsorganisation „World Vision“

shz.de von
19. Mai 2018, 12:31 Uhr

Was bedeutet es, wenn das Trinkwasser nicht wie selbstverständlich aus dem Wasserhahn kommt? Das versuchten – zumindest ansatzweise – einige Teilnehmer eines Spendenlaufs für sauberes Trinkwasser zu erfahren, den die Christliche Gemeinschaft Malente am Sonnabendvormittag veranstaltete. Am Startpunkt, dem Gemeindehaus an der Königsberger Straße, standen mehrere Fünf-Liter-Wasserkanister bereit: „Ihr könnt die Kanister schleppen, um zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn Kinder in der Hitze Wasser schleppen müssen“, erklärte Thomas Wuske. Er gehörte mit Wolf-Dieter Harke zu den Organisatoren der Aktion.

Insgesamt gingen 41 Erwachsene und einige Kinder auf den sechs Kilometer langen Rundkurs, der über den Malkwitzer Weg durch ein Waldstück zurück zum Gemeindehaus führte. Und einige wenige Kanister gingen tatsächlich mit auf den Weg, den die Teilnehmer so angehen konnten, wie sie wollten: laufend, walkend oder gehend. Jeder Teilnehmer trug dabei jeweils ein Konterfei eines Menschen aus Bangladesch, der tatsächlich auf eine besser Versorgung mit Trinkwasser angewiesen ist.

Der Lauf in Malente war Teil des „Global 6K Walk & Run“, den die christliche Hilfsorganisation „World Vision“ zum wiederholten Male ausgerufen hatte. Insgesamt hätten sich für den Lauf 21000 Menschen angemeldet, berichtete Wuske. Die Startgelder in Malente beliefen sich auf gut 400 Euro, sie sollen an „World Vision“ weitergeleitet werden.

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