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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 21:22 Uhr

Spendenaufruf für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2014 | 17:30 Uhr

Sie haben eigentlich selber nicht viel zu verschenken. Doch die Berichterstattung über die Zustände im Lindenbruchredder haben die beiden jungen Mütter Jasmin Reichert (18) und Christin Ahrendt (20) aus Eutin berührt.

„Als wir das gelesen haben, wollten wir sofort helfen und haben es in unserer Gruppe bei Facebook gepostet“, erzählt Jasmin Reichert. Die Gruppe „Eutiner verschenken“ gründete sie vor sechs Monaten im Netz. „Es gibt einfach so viele Plattformen, in denen es um Tauschen oder Verkaufen geht, aber wenn man selbst nicht viel hat, kann man damit noch etwas Gutes tun. Es gibt immer etwas, dass man selber nicht mehr braucht, was aber anderen helfen kann“, erzählt sie. Ihr großes Anliegen als Mutter: „Den Kindern auch etwas Spielzeug zu schenken.“

Christin Ahrendt sieht das ähnlich. Mittlerweile hat die Facebook-Gruppe fast 300 Mitglieder – „es werden täglich mehr“. Der Aufruf, Spenden für die Flüchtlinge zu sammeln, kam gut an. Ahrendt: „Wir haben schon viele Zusagen über Wolldecken, Kissen, Kleidung und auch zwei Sofas.“ Das einzige Problem der jungen Frauen: „Wir haben selbst nur kleine Wohnungen und nicht genügend Lagerraum.“ Gesucht wird dennoch weiter, Spender können sich entweder direkt über die Gruppe „Eutiner verschenken“ oder per Mail an ahrendt41@gmail.com melden. Gebraucht werden: Bettwäsche, Küchenutensilien/Geschirr und Decken, gern auch Dinge für Kinder und Jugendliche.

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