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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 20:36 Uhr

Spenden für „Leben retten“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fast 28 000 Euro für die Stammzellen-Typisierung

von
erstellt am 14.Okt.2013 | 00:31 Uhr

Sie wollten einem an Leukämie erkrankten Freund eine kleine Chance auf Heilung eröffnen und lösten in Lütjenburg eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus: 27 718,65 Euro erbrachte bisher die Spendensammlung, die Karsten Kahlcke, Dieter Kniphals, Günter Krispin und Ralf Schmieden zusammen mit dem Lions Club und der Ärzteschaft in Lütjenburg auf den Weg gebracht haben.

Das Geld haben die Initiatoren der Aktion „Leben retten“ jüngst haben an Prof. Dr. Hennig als Vertreter des Institutes für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) übergeben. Die Kieler Mediziner betreuten die Typisierung der Stammzellen, die von 450 Menschen Ende August in Lütjenburg als möglicherweise lebensrettende Spende zur Verfügung gestellt wurden. Mit dem Spendenerlös könnten nicht nur die Kosten für die Typisierung der Stammzellspender gedeckt, sondern sollen weitere Analysen von Blutproben beim UKSH finanziert werden.

„Das war eine tolle Solidaritätsaktion. Wir sind aber auch überwältigt von der Spendenfreudigkeit der Bürger, der Vereine und Institutionen aus Lütjenburg und Umgebung“, äußerte sich der frühere Bürgermeister Ralf Schmieden begeistert. „Besonders berührt haben mich die großzügigen Spenden, die von Betroffenen oder deren Angehörigen eingegangen sind, also von Menschen, die diese tückische Krankheit aus eigener Erfahrung kennen“, so Günter Krispin.

„Die Mittel, die an das UKSH übergeben werden, sind zweckgebunden für die Typisierung von Stammzellspendern“, versicherte Prof. Dr. Hennig. Er bezeichnete die Lütjenburger Hilfsaktion als die bisher größte im Wirkungsbereich des UKSH.

Inzwischen haben die Initiatoren auch fast zweihundert Briefe verschickt, um sich bei Spendern und Unterstützern zu bedanken. „Da auf den Überweisungsträgern keine Adresse angegeben ist, können wir leider einige Dankesbriefe und Spendenbescheinigungen nicht verschicken“, sagte Dieter Kniphals. Er bittet Betroffene, sich gegebenenfalls mit einem der Initiatoren in Verbindung zu setzen.

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