SPD will Kampf gegen Giftkraut fördern

von
24. Juni 2015, 13:56 Uhr

Die SPD-Fraktion in der Eutiner Stadtvertretung will, dass die Stadt den Kampf gegen die Ausbreitung des giftigen Jakobskreuzkrautes (JKK) finanziell und tatkräftig unterstützt. Ein entsprechender Antrag liegt dem Umweltausschuss für seine nächste Sitzung vor, die am Donnerstag, 9. Juli, stattfindet.

Der Antrag hat zwei Teile: Zum einen soll die Stadt der Interessengemeinschaft „Jakobskreuzkraut – Naturschutz ohne Verlierer“ 500 Euro zur Verfügung stellen. Mit dem Geld soll eine wissenschaftliche Untersuchung über das Vorkommen von Pyrrolizidin-Alkaloiden (PA) aus JKK-Nektar im Honig gefördert werden. Die Untersuchung macht – wie berichtet – ein Doktorand der Ludwig-Maximilians-Universität München. Außerdem, so der zweite Teil des Antrags, soll der Baubetriebshof der Stadt Eutin den Auftrag erhalten, auf stadteigenen Flächen vorkommendes Jakobskreuzkraut „in geeigneter Weise“ zu beseitigen.

In der Begründung des Antrages erinnert die Fraktionsspitze der SPD an die jüngsten Bestrebungen, der Ausbreitung des JKK entgegen zu wirken, da Landwirte, Pferdezüchter und Imker im wachsenden Maß besorgt seien. Dazu gehöre die flächendeckende Untersuchung über den Gehalt der für Tier und Mensch schädlichen PA im Rahmen der Doktorarbeit. Deren Kosten, zwischen 10  000 und 15  000 Euro, möchte die Interessengemeinschaft durch Spenden aufbringen. „Die Stadt Eutin sollte hier ein Zeichen setzen und für Natur und Umwelt einen entsprechenden Beitrag leisten,“ finden die Sozialdemokraten..

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen