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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 06:21 Uhr

SPD Plön nominiert Lars Winter

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kernaussagen zum Bürgermeister-Wahlkampf formuliert: SPD-Kandidat Winter will Verwaltungen von Amt und Stadt zusammenführen

Der SPD-Ortsverein Plön-Bösdorf hat am Sonnabend in Plön den SPD-Landtagsabgeordneten Lars Winter zum offiziellen SPD-Kandidaten für die Wahl des Plöner Bürgermeisters am 3. Juli 2016 gewählt. Kreisvorsitzender Norbert Maroses und die SPD-Bürgermeisterkandidatin aus Eutin, Regina Poersch, gehörten zu den ersten Gratulanten.

Aufgrund einer Änderung des Gemeinde- und Kreiswahlgesetzes müssen die Kandidaten der örtlichen Parteien in Mitgliederversammlungen gewählt werden, erläuterte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Henning Höppner. Zuvor hätte die Bestimmung des Kandidaten durch die Fraktionen gereicht. Lars Winter erreichte am Sonnabend bei nur einer Gegenstimme ein überzeugendes Ergebnis in der Mitgliederversammlung.

In seiner Vorstellung präsentierte Lars Winter den Mitgliedern sein Konzept für den Wahlkampf und seine Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit im Plöner Rathaus. Er habe Kommunalverwaltung bei der Stadt Plön von der Pike auf gelernt und danach beim Amt Plön-Land gearbeitet und dort mit der zweiten Angestelltenprüfung den Aufstieg in den gehobenen Dienst erreicht. In Brandenburg habe Winter nach der Wende eine neue Verwaltung federführend mit aufgebaut. Und in Neustadt habe er als Beauftragter zwei Verwaltungen, das Amt Neustadt-Land und das Amt Schönwalde, zum Amt Ostholstein-Mitte zusammengeführt.

Im Amt Ostholstein-Mitte war Lars Winter stellvertretender Verwaltungsleiter und Fachbereichsleiter für Finanzen und Zentrale Dienste für die Organisation und das Personalwesen verantwortlich. Winter ist seit 2012 direkt gewählter Landtagsabgeordneter. In der SPD-Landtagsfraktion ist er Vorsitzender des Arbeitskreises Finanzen und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Der Plöner SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt formulierte vor seiner Wahl die Kernaussagen seines Wahlkampfes. Für Plön solle ein städtebaulicher Masterplan entwickelt werden, der eine Vision von Plön in 20 Jahren aufzeigt. Er wolle sich für ein vielfältiges Einkaufangebot in Plön einsetzen. Winter: „Gerade für kleine inhabergeführte Geschäfte muss eine Existenzgrundlage gesichert werden.“

Die Vereine und Verbände im kulturellen oder sportlichen Bereich, im Bereich der Bildung, Kinder- und Integrationsförderung müssten eine verlässliche städtische Förderung erhalten. Ideell und materiell – hierzu will Lars Winter ein Projekt „Junges Plön“ entwickeln.

„Andere Städte machen es uns vor“, so Lars Winter, „wenn Handel, Handwerk und Kommune sich gemeinsam um das Marketing kümmern und die touristischen Akteure ihren Beitrag leisten, ist das ein lohnender Mehrwert für alle. Für mich ist das Chefsache.“

Heute, so der SPD-Bürgermeisterkandidat weiter, sei niemandem erklärbar, warum es zwei Kommunalverwaltungen in einer Stadt gebe. „Bereits heute arbeiten die Stadt und die Umlandgemeinden im Schulverband, im Feuerlöschverband sowie im Tourismus gut zusammen. Warum gelingt das nicht auf Verwaltungsebene,“ fragt Winter. Sein Ziel sei es, aus zwei Verwaltungen ein zu machen. Winter: „Ob nun als Verwaltungsgemeinschaft oder in einer anderen Form.“

Plön lebe von seiner reichhaltigen Natur. Um diese zu nutzen und zu bewahren,, so Winter weiter, müssen auch die Entscheidungen der Stadt naturverträglich sein. Es bedürfe eines ökologischen Gesamtkonzeptes, das viele andere Städte schon hätten. Lars Winter nennt hier als Vorbild die Stadt Eckernförde.

Die Kandidatur Lars Winters wird nicht nur vom Plöäner SPD-Ortsverein getragen, sondern auch vom SPD-Kreisverband Plön. SPD-Kreisvorsitzender Norbert Maroses und Winters SPD-Landtagskollegin Regina Poersch haben in der Mitgliederversammlung ihre tatkräftige Wahlkampfunterstützung zugesagt.

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erstellt am 14.Feb.2016 | 14:45 Uhr

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