SPD nominiert Meyer für Bürgermeisteramt

Jörg Meyer (im Vordergrund) ist SPD-Spitzenkandidat in Malente. Darüber freuen sich (von links) Vorsitzender Andreas Hillesheim, Fraktionschef Jürgen Redepenning und Burkhard Klinke.
Jörg Meyer (im Vordergrund) ist SPD-Spitzenkandidat in Malente. Darüber freuen sich (von links) Vorsitzender Andreas Hillesheim, Fraktionschef Jürgen Redepenning und Burkhard Klinke.

Sozialdemokraten wollen eine „rote Verwaltungsspitze“ in Bad Malente

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13. Februar 2016, 13:10 Uhr

Der 54-jährige Finanzbeamte Jörg Meyer aus Eckernförde wird vom Malenter SPD-Ortsverein ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters geschickt. Er wurde am Sonnabend in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt einstimmig von 17 SPD-Mitgliedern als SPD-Kandidat für das Amt nominiert.

Zuvor wies der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, Burkhard Klinke, stolz darauf hin, dass die Rathäuser Neustadt, Timmendorfer Strand und Fehmarn bereits „rote Verwaltungsspitzen“ hätten. Klinke: „Und jetzt ist an der Zeit, dass die Rathäuser Eutin, Bad Schwartau, Malente und Heiligenhafen noch dazu kommen.“ Meyer sei für Malente eine gute Voraussetzung, weil er von außen komme, schaute Klinke durch die Bosauer Brille. „Jetzt haben die Bürger eine echte Auswahl“, freute sich auch Malentes SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Hillesheim über die Nominierung von Jörg Meyer.

Der lobte Malente als eine „schöne Gemeinde“ mit viel Potenzial, guten Rahmenbedingungen und vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Bürgermeister habe hier noch eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten, um die Gemeinde gemeinsam mit der Politik und den Bürgern in eine gute wirtschaftliche und soziale Zukunft zu führen.

„Nur wenn Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen, können wichtige Projekte für die Gemeinde angeschoben und umgesetzt werden“, sagte Meyer. Er wolle Kräfte bündeln und über Parteigrenzen hinweg zum Wohle der Gemeinde wirken. Er wolle im anstehenden Wahlkampf jede Türklinke einer Außentür in die Hand nehmen.

Kommunalpolitische Erfahrung sammelte Meyer in Eckernförde als Vorsitzender des dortigen SPD-Ortsvereins, als SPD-Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister. Es sei „Zieh-Sohn“ vom ehemaligen Innenminister Klaus Buß hat habe den Ex-Innenminister Andreas Breitner als einen Berater.  

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