Bosau : SPD lobt Klaus Schlie

Zwischen Innenminister Klaus Schlie (CDU) und dem SPD-Ortsverein Bosau könnte offenbar eine richtig gute Freundschaft entstehen.

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24. April 2012, 11:33 Uhr

Bosau | "Innenminister Schlie spricht der SPD Bosau aus dem Herzen und endlich ein Donnerwetter gegen Bürgermeister Schmidt und Amtsvorsteher Leonhardt aus", freute sich Birgit Steingräber-Klinke.

Schlie hatte Amtsvorsteher Leonhardt und Bürgermeister Schmidt gemahnt, die Verwaltungsstrukturreform nicht durch die anstehenden Beschlüsse zu verhindern. Schlie erinnerte an das geführte Gespräch mit ihm und Ministerpräsident Carstensen und die dort vereinbarte Umsetzung.
"Bosaus Bürgermeister schiebt den ,schwarzen Peter’ der Stadt Plön zu"

Jetzt sollten sich die Verhandlungskommissionen der Stadt Plön und des Amtes wieder an einen Tisch setzen, sagte Steingräber-Klinke. Schließlich gelte es, die vom Bosauer Hauptausschuss beschlossenen Verhandlungen über eine Verwaltungsgemeinschaft wieder aufzunehmen. Steingräber-Klinke ist sauer: "Bosaus Bürgermeister schiebt den ,schwarzen Peter’ der Stadt Plön zu." Doch als geschäftsführender Bürgermeister des Amtes habe er mit dem Amtsausschuss noch kein deutliches Signal an die Stadt Plön gesendet, dass man an einer Verwaltungsgemeinschaft wirklich ernsthaft interessiert sei. Im Gegenteil.

Amt und Stadt, so der SPD-Wunsch, sollten uneigennützig aufeinander zugehen und endlich sachlich und zielführend über eine einvernehmliche Lösung verhandeln. Steingräber-Klinke: "Durch die Zusammenlegung vom Amt und Gemeinde konnte die Verwaltungsumlage gesenkt werden."

Für die Einwohnerversammlung am Mittwoch, 2. Mai, wünscht sich die SPD eine neutrale Person zur Sachstandsinformation. Birgit Steingräber-Klinke warnt vor einem Schnellschuss, um mit allen Mitteln die Wahl des Bürgermeisters in Gang zu bringen. Sie erinnerte in einer Pressenotiz an Innenminister und Landrat, die davor warnten. Ein gewählter Bürgermeister ohne eigene Verwaltung müsse trotzdem bezahlt werden. Die Tagesordnungspunkte sollten jetzt von den bevorstehenden Sitzungen gestrichen werden.

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