SPD kritisiert Sana-Geschäftsführer nach TV-Bericht

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05. Oktober 2018, 13:39 Uhr

Große Enttäuschung offenbart Burkhard Klinke, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, über den neuen Geschäftsführer der Sana-Klinik Eutin: Das Krankenhaus komme auch mit Florian Glück, dem Nachfolger von Klaus Abel, nicht aus den Schlagzeilen.

In einer Presseerklärung bezieht sich Burkhard Klinke auf einen Beitrag des NDR-Fernsehens: Er interpretiert ihn so, dass die Fernsehleute beim „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Sonnabend nicht erwünscht gewesen seien und auch nicht an den Tagen danach. Klinkes Resümee: „Hiermit hat Herr Glück als neuer Geschäftsführer die einmalige Chance vertan, das verlorengegangene und verspielte Vertrauen zurückzugewinnen.“

Die SPD-Fraktion sei davon ausgegangen, dass es auch zu einem Neuanfang in der Geschäftspolitik bei Sana komme und damit zu der angekündigten Tranparenz. Klinke: „Wir erwarten und fordern vom Geschäftsführer eine Antwort, warum das Fernsehen, das Schleswig- Holstein Magazin, keine Filmaufnahmen machen durfte und das Fernsehteam unerwünscht war. Hier ist die Chance auf eine positive Berichterstattung über eine transparente Klinik, eine Klinik zum Anfassen, leider nicht genutzt worden. Nun sind stattdessen in dem Bericht über die Sana-Klinik in Eutin nur die maroden Wasserrohre, die brandgefährlichen Steckdosen, der Schimmel und die Probleme beim Brandschutz mit Fotos gezeigt worden. Wir fordern von der Sana, wie von Herrn Glück angekündigt, zügig ein gültiges Sanierungskonzept mit einer Kostenschätzung vorzulegen,“ fordert der SPD-Kreistagsabgeordnete. Auf Nachfrage des Ostholsteiners Anzeigers stellte Michael Hesse, Sprecher der Sana-Klniik, fest: „Wir haben dem NDR den Zugang an unserem ,Tag der offenen Tür‘ am vergangenen Sonnabend nicht verweigert. Wir haben lediglich dem Wunsch nach einem Interview mit Herrn Glück, das auch das Thema Sanierung umfassen sollte, nicht entsprochen, da wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details nennen können.“

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