Eutin : SPD-Fraktion verabschiedet langjährige Kreistagsmitglieder

Verabschiedet: (v. li.) Karlheinz Jepp, Fraktionsvorsitzender Burkhard Klinke, Britta Petermann, Katja Behrends, Peter Stark Jutta und Gerd Fritsche, Hilbert Neumann. Auf dem Foto fehlen Peter Baldus, Anja Brocke, Yannick Ashby und Axel Höpke.
Verabschiedet: (v. li.) Karlheinz Jepp, Fraktionsvorsitzender Burkhard Klinke, Britta Petermann, Katja Behrends, Peter Stark Jutta und Gerd Fritsche, Hilbert Neumann. Auf dem Foto fehlen Peter Baldus, Anja Brocke, Yannick Ashby und Axel Höpke.

Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Klinke rechnet ihnen mindestens 9000 Stunden Fraktionsarbeit zu.

shz.de von
29. August 2018, 16:10 Uhr

Auf Fehmarn hat die SPD-Kreistagsfraktion zehn Mitglieder der Fraktion und ihre Fraktionsmitarbeiterin Jutta Fritsche verabschiedet. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Burkhard Klinke sagte, dass sie alle „immer konsequent, geradlinig und argumentativ unsere sozial gerechten Positionen in der politischen Arbeit im Kreis auf der Grundlage unseres Wahlprogramms vertreten haben“. Er freute sich besonders darüber, dass viele von ihnen sehr, sehr lange ehrenamtlich neben ihrer beruflichen Tätigkeit für die SPD im Kreistag politisch gearbeitet haben, um die sozialdemokratischen Ziele durchzusetzen – Gerhard Fritsche blickt auf 40 Jahre Fraktionsarbeit zurück, Karlheinz Jepp 27 Jahre, Hilbert Neumann 15 sowie Peter Baldus, Britta Petermann und Axel Höpke auf jeweils zehn Jahre, Katja Behrends, Peter Stark, Anja Brocke und Yannick Ashby je auf fünf Jahre in der SPD-Kreistagsfraktion. Jutta Fritsche hat 29 Jahre für die Fraktion gearbeitet. „Sie haben einen großen Teil ihrer Lebenszeit und Arbeitskraft in die Kommunalpolitik investiert, für den Kreis Ostholstein, für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis“, bedankte sich Klinke bei den Ehrenamtlern. „Wenn er für jeden von ihnen eine halbe Stunde Kreistagsarbeit pro Tag ansetze, dann sind es im Monat 15 Stunden und im Jahr 180 Stunden für jeden einzelnen“, rechnete Klinke vor. Bei zehn Fraktionsmitgliedern, die die Fraktion verlassen haben, würden das 1800 Stunden im Jahr bedeuten – „mal fünf Jahre gleich 9000 Stunden Fraktionsarbeit“, ergänzte Klinke. Das bedeute Verzicht auf die Familie, Freunde, Freizeit und Hobbys und für die Fraktion, der Verlust von kommunalpolitischer Kompetenz.




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