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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 21:23 Uhr

SPD Bosau: Partnersuche neu beginnen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ortsverein fürchtet ein Scheitern der Schulfusion

von
erstellt am 07.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Die Sozialdemokraten in Bosau fürchten, dass ein Bürgerentscheid in Malente gegen eine Fusion der Schulen von Malente und Hutzfeld erfolgreich sein wird: Die Malenter seien „Weltmeister“ bei Bürgerentscheiden, sie könnten mobilisieren, argumentierte die Vorsitzende des Ortsvereines, Birgit Steingräber-Klinke, vergangene Woche in der regulären Jahresversammlung. Deshalb müsse die Gemeinde Bosau einen anderen Kooperationspartner suchen.

Die Politik in Bosau müsse schnell handeln, denn die Schülerzahlen für eine Gemeinschaftsschule in Hutzfeld reichten nicht aus. Steingräber-Klinke weiter: „In diesem Schuljahr muss in Bosau eine Entscheidung getroffen werden, deshalb sollten jetzt schon Gespräche mit weiteren Schulpartnern im Umfeld geführt werden.“

Die SPD werde alle Hebel in Bewegung setzen und appelliere an CDU, Grüne und FDP, aktiv an der Sicherung der Schule mitzuwirken. Der Verlust der Schule würde gravierende Folgen für die Gemeinde haben, darunter weiter rückläufige Einwohnerzahlen, warnte Steingräber-Klinke.

Bei einem weiteren Thema herrschte ebenfalls Einigkeit in der gut besuchten Versammlung: Nach eingehender Diskussion wurde eine große Koalition in Berlin einstimmig abgelehnt. Im Beschluss hieß es: „Wir wollen nicht der Steigbügelhalter und Mehrheitsbeschaffer von Angela Merkel sein, denn die Regierung Merkel ist abgewählt worden. Die SPD steht zu ihrem Wahlprogramm. Frau Merkel muss sich jetzt neue Mehrheiten suchen.“

Bei Vorstandswahlen wurde Birgit Steingräber-Klinke einstimmig als Ortsvereinsvorsitzende bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Jürgen Storm als 2. Vorsitzender, er setzte sich gegen die ebenfalls kandidierende Christina Vadersen-Marohn durch. Schriftführer wurde der Jungsozialist Tim Studemund, er löst Otto Skusa ab, der nicht mehr kandidierte. Bestätigt wurden außerdem Elisabeth Schloz als Kassiererin sowie Beate Müller-Behrends und Rudi Schloz als Beisitzer.

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