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SPD-Bilanz zur Schulpolitik: „Es geht in die richtige Richtung“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 06.Okt.2014 | 11:15 Uhr

In einer Veranstaltung der SPD Eutin stand die Bildungspolitik zur Debatte. Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleiterinnen diskutierten mit den Landtagsabgeordneten Regina Poersch und Martin Habersaat (Foto).

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion lieferte einen Überblick über zweieinhalb Jahre rot-grün-blaue Bildungspolitik. In der habe die mittlerweile zurückgetretene Ministerin Wara Wende vom Start weg neue Akzente gesetzt. So habe sie in einer „Eröffnungsbilanz“ gleich deutlich gemacht, dass den Schulen in Schleswig-Holstein 1200 Lehrerinnen und Lehrer fehlen. Die beiden Abgeordneten zeigten sich zuversichtlich, diese Lücke bis zum Ende der Legislaturperiode weitgehend geschlossen sein werde.

In einem groß angelegten Bildungsdialog habe die Koalition über wesentliche Richtungsentscheidungen diskutiert. Und habe sich in einigen Fragen sogar überstimmen lassen, wie Habersaat hervorhob: „Alle Regelungen im Schulgesetz sind durch diesen Dialog vorbereitet worden. Das Ende der Regionalschulen, das Prinzip ‚G8 am Gymnasium, G9 an der Gemeinschaftsschule‘, aber auch die Ausnahmen von diesem Prinzip sind breit diskutiert worden und waren Konsens. Das ist unser Weg zu einem Schulfrieden.“

In der Diskussion standen vor allem das Inklusionskonzept, die Zukunft der Schulbegleitung, aber auch die berufliche Bildung im Mittelpunkt. Um die wolle sich die neue Ministerin Britta Ernst intensiv kümmern. Fazit Regina Poersch: „Eigentlich waren wir uns einig, dass es in die richtige Richtung geht. Ich habe Verständnis dafür, wenn sich einige größere Schritte wünschen.“

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