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Landesgartenschau in Eutin : Spatenstich im Sommer 2014

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Stadt Eutin hat für die Landesgartenschau in Eutin eine Gesellschaft gegründet, die das Projekt vorantreiben soll. Die Bürgerbeteiligung erfolgt im Januar

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Eutin treibt die Vorbereitung der Landesgartenschau 2016 voran. Die Gründung der „Landesgartenschau Eutin 2016 gGmbH“ (LGS 2016 gGmbh) soll helfen, das Projekt zu stemmen. „Es wird Zeit, das ist keine Frage, aber dennoch haben wir die wesentlichen Schritte in Richtung Landesgartenschau getan“, erklärte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz bei einem Pressetermin mit den beiden Geschäftsführern der neuen Gesellschaft, Kämmerer Andreas Lietzke und Bauamtsleiter Bernd Rubelt.

Nun seien die Voraussetzungen geschaffen, „um in die Arbeit abtauchen zu können“, sagte Schulz passend zum LGS-Motto „...zu neuen Ufern“. Aufgabe der „LSG 2016 gGmbH“ ist die Organisation und Umsetzung der Landesgartenschau, für die mit einem Budget von 8 Millionen Euro geplant wird. Dafür sollen einmal zwölf Mitarbeiter beschäftigt werden. Teils kommen die aus der Stadtverwaltung, teils von außen, wie Geschäftsstellenmitarbeiterin Gesine Grande.

Die Einstellung zweier Landschaftsarchitekten steht kurz bevor. Sie sollen sich
etwa um die Gestaltung von Themengärten, Ausstellungsflächen oder die Ein-bindung von Vereinsprojekten, wie möglicherweise von den Landfrauen, kümmern. Gesucht werden vor allem Marketingspezialisten: „Das ist ein Part, den wir sehr schnell nach vorne tragen müssen“, sagte Lietzke. Vorbild sei die vor kurzem
beendete Landesgartenschau in Prenzlau (Brandenburg), die alle Erwartungen übertroffen habe. Lietzke: „Das wollen wir auch erreichen.“

Als nächstes werde mit dem Sieger-Entwurf des Berliner Büros „A 24 Landschaft“ in die weitere Planung eingestiegen, erläuterte Rubelt. Im Januar solle die konkretisierte Entwurfsplanung mit den Bürgern diskutiert werden, um die Entwürfe danach auch planungsrechtlich festzuzurren und dann mit dem Projekt loszulegen: „Ich gehe davon aus, dass wir im Spätsommer mit den Baumaßnahmen beginnen können.“

Rubelt betonte den Aspekt des Nachhaltigkeit: „70 bis 80 Prozent der LSG sind Stadtentwicklungsthemen, wie die Aufwertung der Uferbereiche.“ Davon getrennt zu sehen sind die langfristigen Bauprojekte, bei denen die LGS als Beschleuniger wirkt, die aber von der Stadtverwaltung umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem die Erneuerung der sanierungsbedürftigen Torhäuser, die das Eingangsensemble zum ehemaligen Bauhof (Opernscheune) bilden, und der Schlossterrassen. Insgesamt rechnet die Verwaltung beim Thema Stadtsanierung mit einem Volumen von 13 Millionen Euro. Davon sollen etwa 70 Prozent aus Fördermitteln kommen.

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