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„Spark“ entzündete Begeisterung in Hasselburg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 01.Aug.2014 | 11:55 Uhr

Was passt besser zum ländlichen Idyll von Gut Hasselburg als die 1713 von Johann Sebastian Bach komponierte Kantate „Schafe können sicher weiden“? Diese rhetorische Frage des Bandleaders Daniel Koschitzki beantwortete das Publikum in der Konzertscheune auf seine Weise: mit stürmischem, drei Zugaben bewirkendem Applaus für ein ungewöhnliches Programm. Der besagte: Zu Hasselburg passt beim Schleswig-Holstein Musik Festival bestens eine frische Formation, die klassische Musik nicht hochnäsig, sondern einladend und unterhaltsam gestaltet.

Die Gruppe Spark, bestehend aus (von links) Andrea Ritter (Blockflöte), Mischa Cheung (Klavier), Victor Plumettaz (Violoncello), Stefan Glaus (Violine) und Daniel Koschitzki (Blockflöte, Gesang) zeigte sich in seinem eigens fürs Festival arrangierten Programm „Lieder in anderen Worten“ mit allen klassischen Wassern gewaschen, streift aber elanvoll im musikalischen Neuland umher, mit verschmitzten Seitenblicken auf abwegig Altes und beseelt Bewährtes. Ob Reinhard Mays „Je t’aime“ oder Johannes Motschmanns „Folk Tune Rhapsodies“: Die Experimentierfreude auf der Bühne steckte an.




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