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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 00:55 Uhr

Spannende Volleyballspiele

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schleswig-Holsteiner schieden in der Sieverthalle in der Vorrunde der deutschen Polizeimeisterschaften aus

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 12:51 Uhr

Sie haben geblockt, gepritscht und gekämpft. Die Sieverthalle stand am Donnerstag ganz im Zeichen des Volleyballs. Die Polizeimannschaften der Frauen und Männer aus den Ländern Brandenburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein kämpften um den Einzug in die Finalrunde der deutschen Meisterschaften. Dabei belegten die Teams aus Schleswig-Holstein jeweils den dritten Platz.

Bei lautstarker Unterstützung ihrer Kollegen zeigten alle Mannschaften ansprechende Leistungen. Mit langen und zum Teil spektakulären Ballwechseln verdienten sich die Akteure immer wieder Szenenapplaus. Mittendrin waren Wiebke Büchner, die für den TSV Neustadt in der Verbandsliga spielt, sowie Karen Bergmann und Bettina Ebeling, die für den PSV Eutin in der Landesliga auflaufen. Vor allem Wiebke Büchner, die die Polizeistation in Hutzfeld leitet, stand immer wieder im Mittelpunkt, zumal sie auf verschiedenen Positionen eingesetzt wurde.

Bereits das erste Spiel der Schleswig-Holsteinerinnen verlief spannend. Am Ende hatten die Frauen aus Brandenburg zwar mit 3:0 Sätzen die Nase vorn, doch so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt, verlief die Partie keineswegs. Direkt nach der Entscheidung schnappte sich Wiebke Büchner eine Ausrüstungskiste, um mit lautem Trommeln ihre männlichen Kollegen anzufeuern, die sich gegen die Brandenburger Vertretung einen regelrechten Krimi lieferten, der erst im Tiebreak zu Gunsten der Gäste entschieden wurde.

Für das Spiel gegen die Bremerinnen hatten sich Büchner und ihre Kolleginnen viel vorgenommen. Doch trotz hohen kämpferischen Einsatzes unterlagen die Gastgeberinnen mit 1:3. „Unser Plan ging nicht ganz auf. Allerdings hatten wir auch nur drei gemeinsame Trainingseinheiten. Und dafür haben wir uns gut verkauft“, sagte Wiebke Büchner. Auch für die schleswig-holsteinischen Männer reichte es am Ende nur zum dritten Platz. Die Finaltickets erspielten sich die beiden Teams aus Brandenburg, die an der Endrunde in Hessen teilnehmen.

Wolfgang Kaselow, der das Turnier organisiert hatte, zog dennoch ein freundliches Fazit: „Wir haben viel positive Resonanz von den Gästen bekommen und tollen Sport mit schönen Ballwechseln gesehen. Wir sind zufrieden und lassen jetzt den Abend in geselliger Runde mit allen Teilnehmern ausklingen.“

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