Sozialverband hat mehr Mitglieder

Elke Friedrichsen (2. v. li.) würdigte Mitglieder für ihre treue Zugehörigkeit zum Sozialverband. Friedrichsen will nur noch zwei Jahren den Eutiner Ortsverband führen.
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Elke Friedrichsen (2. v. li.) würdigte Mitglieder für ihre treue Zugehörigkeit zum Sozialverband. Friedrichsen will nur noch zwei Jahren den Eutiner Ortsverband führen.

Der SOVD verzeichnet für 2017 ein Plus sowohl bei den Mitgliedern als auch bei den Finanzen / Dank und Ehrungen

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16. März 2018, 18:17 Uhr

Der Vorstand des Sozialverbands (SOVD) in Eutin hat anscheinend gute Arbeit gemacht. Er wurde von den knapp 120 Mitgliedern wiedergewählt, die am Freitag zur Jahresversammlung ins Eutiner „Brauhaus“ gekommen waren. Vorsitzende Elke Friedrichsen und auch Kassierer Waldemar Hering sprachen den Mitgliederzuwachs im Ortsverband an. 1163 gehörten in Eutin inzwischen dazu. Anfang des Jahres seien es noch 1098 gewesen.

Zu den Neumitgliedern gehören Irma und Karl-Heinz Blöcker. Das Ehepaar wurde von Friedrichsen als 1110. und 1111. Mitglied persönlich begrüßt. Üblicherweise heißt der Ortsverband Eutin seine Neuen mit persönlichen Schreiben willkommen.

Kreisvorsitzender Werner Bünger wies auf damit verbundene Probleme hin. Die steigende Mitgliederzahl garantiere noch keine steigende Einsatzbereitschaft, sagte Bünger. Erste Ortsverbände hätten Schwierigkeiten, Mitglieder für die Vorstandsarbeit zu finden. Mit Blick auf die Leistungen des Sozialverbands, der unter anderem beim Ausfüllen von Anträgen hilft und Verfahren vor Sozialgerichten begleitet, vermisste Bünger eine unzureichende Ausbildung an Universitäten für derartige Belange. Die sei aber nötig, denn „die Sorgen und Probleme der Menschen sind größer geworden“.

Waldemar Hering präsentierte die finanzielle Lage. Der Sozialverband in Eutin schloss das vorige Jahr mit knapp 17 838 Euro Einnahmen und 16 111 Euro an Ausgaben bei einem Kassenbestand von insgesamt 8342 Euro ab. Hering: „Wir haben gut gewirtschaftet.“

Die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Tiesch berichtete von sieben Fahrten im vergangenen Jahr mit insgesamt 352 Gästen, darunter eine dreitägige Tour nach Usedom mit 40 Teilnehmern. Elke Friedrichsen hob den Zuspruch der vierzehntägigen Kaffeerunden mit 872 Gästen und der wöchentlichen Stuhlgymnastik-Gruppe mit 1372 Teilnehmern hervor. 2016 waren es noch weniger als 700 Teilnehmer bei den Kaffeerunden und 1217 bei der Stuhlgymnastik gewesen. Sie dankte der Therapeutin Heike Buschow für ihr Engagement dort.

Für die Stadt Eutin sprach in diesem Jahr Margret Möller. Die stellvertretende Bürgervorsteherin schätzt, wie auch die Stadt Eutin, die Aktivitäten des Ortsverbands für die Menschen in der Stadt sehr. „Wie wichtig der Sozialverband in unserem Gemeinwesen ist, brauche ich Ihnen sicher nicht zu sagen.“ Die umfangreichen Beratungen im Sozialbereich seien nicht wegzudenken.

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