Schönwalde : Sozialer Wohnungsbau: Planungen gehen weiter

Bereits in der Entwurfsskizze der Architektin Nina Hiller ist der 25 Meter Schutzstreifen zum Lachsbach (links) zu erkennen. Die endgültige Planung wird voraussichtlich ohne die Staffelung der Gebäude erfolgen.  Fotos: oha/Dob
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Bereits in der Entwurfsskizze der Architektin Nina Hiller ist der 25 Meter Schutzstreifen zum Lachsbach (links) zu erkennen. Die endgültige Planung wird voraussichtlich ohne die Staffelung der Gebäude erfolgen. Fotos: oha/Dob

Die Planungen für Sozialen Wohnungsbau können weitergehen. Die notwendigen Zustimmungen gab es nun unter Auflagen. unter Auflagen.

shz.de von
27. August 2018, 10:56 Uhr

Bereits im November hatte die Gemeinde Schönwalde die Bauleitplanung für die Errichtung von Sozialwohnungen im Ort auf den Weg gebracht. Auf seiner letzten Sitzung beschloss der Bau- und Wegeausschuss einstimmig eine Neufassung der ursprünglichen Ergänzung zur Abrundungssatzung. Ursächlich dafür waren die Stellungnahmen des Kreises zum Natur- und Gewässerschutz.

Durch das Grundstück an der Eutiner Straße gegenüber der Hausnummer 21 fließt der Lachsbach. Dessen Ufer ist nach Landesverordnung mit einem 50 Meter breiten Schutzstreifen versehen. Eine Reduzierung dieses Streifens auf 25 Meter wurde in Aussicht gestellt, wenn die Planungen den Bereich von jeglicher Bebauung freihalten. In der entsprechenden Begründung zur Ergänzung der Abrundungssatzung der Gemeinde wird zudem ausdrücklich auf die öffentlichen Interessen zur Schaffung sozialen Wohnraumes hingewiesen. Eine private Bebauung des Grundstückes im Eigentum der Kirchengemeinde würde demnach nicht zugelassen werden. Mit dem Bauprojekt würde auch die Zersiedelung durch den Bau an anderer Stelle verhindert und ein Lückenschluss an der Eutiner Straße vollzogen, heißt es weiter. In der Neuplanung wird auch der Schutz von vorhandenen Einzelbäumen auf dem Baugrundstück berücksichtigt und deren Kronenbereich frei von Baumaßnahmen gehalten. Durch Festlegungen zur zukünftigen Bauweise soll auch dem unmittelbar benachbarten und denkmalgeschützten alten Doktorhaus Rechnung getragen werden. Dies war eine Forderung des Denkmalschutzes. Die nun geänderte Fassung der Ergänzung der Abrundungssatzung wird erneut für einen Monat öffentlich ausgelegt.

Ebenfalls grünes Licht gab es vom Ausschuss für die Änderung der Abrundungssatzung vor dem nordwestlichen Ortsrand von Langenhagen. Dort soll der Bau eines Wohnhauses gegenüber bereits bestehenden Bebauung ermöglicht werden.

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