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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 01:20 Uhr

Sorgen mit der Abwehr

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handballer der HSG Holsteinische Schweiz scheiden beim „Holstein-Cup 2017“ in der Vorrunde aus

shz.de von
erstellt am 21.Aug.2017 | 22:43 Uhr

Die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve hat den „Holstein-Cup 2017“ gewonnen. Für die gastgebenden Mannschaften der HSG Holsteinische Schweiz verlief das Turnier weniger erfolgreich. Beide Teams hatten Probleme in der Abwehr und schieden bereits nach der Gruppenphase aus.

In der Gruppe A verloren die Landesligahandballer der HSG zunächst mit einem Tor gegen die U23-Mannschaft des VfL Lübeck-Schwartau. Trainer Stefan Risch war mit der Leistung seiner Spieler zwar noch einigermaßen zufrieden, bemängelte jedoch die Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive. In den beiden Duellen gegen die Lübecker Turnerschaft und den TSV Klausdorf fand das Risch-Team jedoch überhaupt nicht zu seinem Spiel. „Wir mussten von Anfang an in beiden Spielen immer einem Rückstand hinterher laufen“, monierte der HSG-Trainer. „Hauptprobleme waren fehlende Aggressivität in der Deckung und Abstimmungsschwierigkeiten“, so Risch weiter. Insgesamt hätte seine Mannschaft keine gute Leistung gezeigt. Man könne von Glück reden, dass die Vorbereitung noch lang genug ist, um zum Beispiel am Deckungsverband zu arbeiten, blickte Stefan Risch nach vorne. Aus der Gruppe A zogen der TSV Klausdorf sowie die U23 des VfL Lübeck-Schwartau ins Halbfinale ein.

Für die zweite Mannschaft der HSG Holsteinische Schweiz lief das Turnier ebenfalls nicht erfolgreich, der Regionsligist trat als die Mannschaft an, die in der niedrigsten Klasse spielt. Im ersten Spiel gegen die HSG Wagrien sah Trainer Andreas Ochs ein überfordertes Team, das ohne gelernten Kreisläufer auskommen musste. Zudem mussten einige Spieler ungewohnte Abwehraufgaben übernehmen, sodass die Deckung vielfach „überrumpelt“ worden sei, meinte Ochs.

Im zweiten Spiel gegen die HSG Horst Kiebitzreihe zeigte das Holstein-Team eine ganz andere Körpersprache und ging mit 4:0 in Führung. Doch im Laufe des Spiels sah Ochs erneut nicht den erforderlichen Einsatz in der Abwehr. Sein Team verlor mit einem Tor Unterschied.

Im letzten Spiel gegen
die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve, gegen die das Ochs-Team auch im Pokal antreten muss, waren die Gäste in allen Belangen überlegen. „Aber auch gegen solche Mannschaften muss zumindest Wille erkennbar sein, dass man sich zeigen will in der Abwehr“, forderte Ochs.

Für die anstehende Saison hat sein Team mit Sven Henschelowski und Frederik Albrecht zwei Abgänge zu verzeichnen. Als Zugänge stehen bereits Jörg Frederick als erfahrener Torwart und Björn Degner als Abwehrspezialist fest. Degner wird dem Team aufgrund eines Arbeitsunfalls jedoch erst ab Ende Dezember zur Verfügung stehen.

Aus der Gruppe B zogen die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve und die HSG Horst Kiebitzreihe ins Halbfinale ein. Im Duell zwischen den Schwartauern und Horst Kiebitzreihe setzte die die U23 des VfL durch. Das zweite Halbfinale gewann die HSG Weddingstedt/Henstedt/Delve gegen Klausdorf. Das Finale gewannen die Weddingstedter, Dritter wurde die HSG Horst Kiebitzreihe.

Turnier-Organisator Alexander Buse sah „sehr motivierte Mannschaften, die sportlich fast alle auf einem Niveau waren“. Er freute sich über spannende Spiele und die gute Zuschauerresonanz.

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