FÜR DIE LANDESGARTENSCHAU : Sondierung im Großen Eutiner See

Etwa zehn Meter tief bohrten die Mitarbeiter einer Spezialfirma in den Seegrund.
Etwa zehn Meter tief bohrten die Mitarbeiter einer Spezialfirma in den Seegrund.

Die Vorbereitung für den Bau von Stegen und Holzdecks im Großen Eutiner See zur Landesgartenschau schreitet voran.

shz.de von
24. Juni 2014, 12:02 Uhr

Ein Passant fragte scherzhaft, ob sie schon auf Öl gestoßen seien. Doch bei den Bohrarbeiten, mit denen Arbeiter gestern Vormittag auf einem Ponton am Ufer der Stadtbucht beschäftigt waren, handelt es sich um Sondierungen des Baugrunds für die Errichtung von Steganlagen und Holzdecks, erläuterte Christian Kamer, Mitarbeiter der Landesgartenschau-Geschäftsstelle. Die geplanten Anlagen seien allerdings Teil der Stadtentwicklung und sollten die Landesgartenschaus 2016 überdauern. „Dafür müssen sie auch gut gegründet sein“, erläuterte Kamer.

An insgesamt sechs Stellen in der Stadtbucht, am Seepark und am Süduferbereich nahm die Spezialfirma Bohrproben. Dafür trieben sie das Bohrgestänge etwa zehn Meter tief in den Seegrund. Die Proben werden nun vom Baukontor Dümcke, einem Ingenieurbüro für Geotechnik in Lübeck, untersucht. Auch an Land seien in den vergangenen drei Wochen Proben genommen worden, sagte Kamer. Die Bohrungen seien nötig, um die Kosten für die geplanten Bauwerke zu ermitteln.

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