Simon Broszeit zeigt gegen den Preetzer TSV ein starkes Spiel

Kaum zu bremsen war Eutins Simon Broszeit (rechts), der dieses Mal beim Abschluss aber kein Glück hat.
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Kaum zu bremsen war Eutins Simon Broszeit (rechts), der dieses Mal beim Abschluss aber kein Glück hat.

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21. Mai 2018, 22:19 Uhr

Nach einer ansehnlichen Verbandsliga-Partie trennten sich Eutin 08 II und der Preetzer TSV mit einem leistungsgerechten 2:2 (2:2)-Unentschieden. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und hatten gute Gelegenheiten zum Siegtreffer.

Den besseren Start erwischten die Gäste aus Preetz. Nachdem der Eutiner Torwart Nick Dräger reaktionsschnell einen Rückstand verhindert hatte (11.), gingen die Gäste in Führung. Der Treffer weckte den Eutiner Kampfgeist, denn nur drei Minuten später glichen die Gastgeber aus. Jannik Niebergall tankte sich auf der linken Außenbahn bis zur Grundlinie durch und passte scharf in den Fünf-Meter-Raum. Dort bugsierte der starke Simon Broszeit trotz Bedrängnis den Ball über die Linie. Danach wogte die Partie hin und her, wobei beide Teams schöne Kombinationen zeigten. Der Eutiner Führungstreffer resultierte jedoch aus einer gelungenen Einzelleistung. Florian Schumacher setzte sich energisch durch und erzielte so seinen 26. Saisontreffer. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff glich der Preetzer TSV aus, als Dräger einen Schuss zu kurz abwehrte und gegen den Abstauber machtlos war.

Auch im zweiten Durchgang bewiesen beide Mannschaften ihre spielerische Qualität. Einziger Wermutstropfen für die Eutiner war die Gelb-Rote Karte gegen Jannik Niebergall. Er musste nach einer Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten vorzeitig unter die Dusche (65.). Während Dräger in der Schlussphase gleich mehrfach seinen Patzer wettmachte, hatte auf der Gegenseite Broszeit die klarste Chance zum Siegtreffer. Sein Schuss aus kurzer Distanz strich jedoch über den Querbalken.

„Das war ein sehr gutes Verbandsligaspiel mit einem gerechten Ausgang. Ich bin jedenfalls mit der Leistung heute zufrieden“, sagte der Eutiner Trainer Danny Cornelius.

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