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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 09:06 Uhr

Siegerlaune bei Sprach-Olympiade

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schülerinnen und Schüler aus Ostholstein und Dänemark lösten gemeinsam kulturelle, sprachliche und sportliche Aufgaben

Insgesamt 180 dänische und deutsche Schülerinnen und Schüler von Schulen zwischen der Hansestadt Lübeck und der dänischen Kommune Næstved kamen kürzlich zur ersten grenzüberschreitenden Spracholympiade auf Fehmarn zusammen. Teilgenommen haben neben Schülern der Inselschule Fehmarn auch die Dänisch-Kurse der Warderschule Heiligenhafen sowie der Emanuel-Geibel-Schule und der Holstentor Gemeinschaftsschule aus Lübeck. Von dänischer Seite kamen etwa 100 Kinder aus den dänischen Partnerkommunen Lolland, Guldborgsund, Vordingborg und Næstved, wo bereits ab Klassenstufe fünf die deutsche Sprache gelehrt wird.

Alle Teilnehmenden wurden in gemischte Gruppen eingeteilt und mussten gemeinsam kulturelle, sprachliche und sportliche Aufgaben lösen. Die Kommunikation verlief zu Beginn noch sehr schüchtern, doch mit jedem Wechsel zu einer neuen Aufgabe wurden die Schüler mutiger und mit Hilfe ihrer Englisch-Kenntnisse und einzelnen deutschen und dänischen Vokabeln auch selbstbewusster. Am Ende freuten sich alle über die gemeinsam erreichten Punkte – und feierten ausgelassen mit einem eigens komponierten Fantasie-Lied die drei Siegergruppen und den erfolgreichen Abschluss.

Ziel des Events war es, Kindern und Jugendlichen möglichst frühzeitig interkulturelle Begegnungen zu ermöglichen und Sprachbarrieren abzubauen. Das „kultKIT“-Projektteam, das die Veranstaltung organisiert hat, ist sehr zufrieden und erhofft sich positive Effekte beim Erlernen der Nachbarsprache beiderseits der Grenze. Am Ende der Veranstaltung tauschten die Teilnehmenden eifrig ihre Email- und Telefonkontakte aus. „Wenn durch diese grenzüberschreitenden Veranstaltungen Freundschaften über den Fehmarnbelt entstehen und eine Offenheit für die Begegnung mit anderen Kulturen entstanden ist, dann haben wir mit dieser Veranstaltung bereits ein wichtiges Projektziel erreicht“, so Projektleiterin Nathalie Ard vom Kreis Ostholstein. Finanziert wurde die Veranstaltung durch das Interreg-Projekt „kultKIT“. www.kultkit.eu


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erstellt am 05.Dez.2016 | 15:44 Uhr

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